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Tablet PCs

Konkurrenz fürs iPad

Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Vielfalt statt Einheits-Apfelbrei: Der Markt für die elektronischen Schiefertafeln ist in Bewegung. Mehr Auswahl, günstigere Preise: Samsung, Toshiba und Co mischen im Taschen-PC-Markt mit.

Für manche Produkte ist die Zeit einfach nicht reif. Mit dem Newton stellte Apple bereits 1993 einen Computer für die Westentasche vor – ein großer Erfolg war er nicht. 2001 setzte Microsoft große Hoffnungen in eine Variante seines Betriebssys­tems Windows XP. Mit Handschrifterkennung sollte sie der Klasse der elektronischen Notizbücher zum Durchbruch verhelfen – vergeblich.

Jetzt stellt Apple das iPad vor – und es wird ein Renner. Obwohl es der Konkurrenz Angriffsfläche zuhauf bietet. Denn außer der Spezialbuchse fürs Dock und einer für den Kopfhörer hat das iPad keine Anschlüsse für externe Medien und Geräte – nur übers drahtlose PC- oder UMTS-Netz findet Apples Tablet PC-Kontakt.

Die Konkurrenz gibt sich deutlich offener: USB- und andere Buchsen sind meist selbstverständlich, statt auf das Apple-exklusive iPhoneOS setzen die Mitbewerber mehrheitlich aufs offene Google Android als Betriebssystem. Manche Hersteller wollen auch Schiefertafeln mit Windows 7 anbieten – Computerspezialisten unken aber, das sei für die Minicomputer zu schwerfällig, die Akkulaufzeit zu kurz.

Auch wenn Apple mit dem iPad einen fulminanten Start hingelegt hat – Samsung, Toshiba und Co werden wohl ein gutes Stück vom Kuchen abbekommen.

Dell Streak

Nicht nur Surfbrett – der Streak ist ein vollwertiges Mobiltelefon. Mit 16-Gigabyte-Speicherkarte für 600 Euro. Details: 13-Zentimeter-Bildschirm mit 800 mal 480 Pixeln, WLAN b/g, UMTS, GSM (Vierband), Bluetooth, 5-MP-Kamera, MicroSD-Kartenschacht, USB, wechselbarer Akku, Google Android, Sensoren für Umgebungslicht, Entfernung, Beschleunigung, E-Kompass und GP.

WeTab

Bislang machte der Hersteller durch schlechte Öffentlichkeitsarbeit von sich reden. Dabei hat das WeTab vielversprechende Technik an Bord – etwa ein außergewöhnlich großes Display. Die Fakten: 29,5-Zentimeter-Bildschirm (1366 mal 768 Pixel), WLAN b/g/n, Bluetooth, 1,3-MP-Kamera, SDHC-Kartenschacht, USB, HDMI, Akku fest eingebaut, MeeGo OS. Mit 16 GB Speicher für 450 Euro, mit 32 GB und UMTS für 570 Euro.

RIM Blackberry Playbook

Das Playbook ist ein drahtloses Surfbrett; mit den Mobiltelefonen des Hauses knüpft es per Bluetooth an. Videos und Fotos zeigt es per HDMI-Kontakt auf modernen TVs. Ab 2011 soll es im Handel sein, Preise stehen noch nicht fest. Die Daten: 17,8-Zentimeter-Bildschirm mit 1024 mal 600 Pixeln, WLAN b/g/n, Bluetooth, 3- und 5-MP-Kamera, HDMI, USB, wechselbarer Akku, Blackberry Tablet OS.

Archos 10.1

Dieser Hersteller machte bislang mit MP3-Spielern auf sich aufmerksam. Jetzt sind’s günstige Tablet PCs. Modell 10.1 kommt mit 25,7-Zentimeter-Bildschirm (1024 mal 600 Pixel), WLAN b/g/n, Bluetooth, 0,3-MP-Kamera, MicroSD-Kartenschacht, USB, HDMI, festem Akku, Google Android OS und Bewegungssensor. Mit acht GB Bordspeicher für 300, mit 16 GB für 350 Euro.

Toshiba Folio 100

Der Folio 100 will mit großem Bildschirm und günstigem Preis punkten. Details: 25,7-Zentimeter-Bildschirm mit 1024 mal 600 Pixeln, WLAN b/g/n, Bluetooth, 1,3-MP-Kamera, SDHC-Kartenschacht, USB, HDMI, wechselbarer Akku, Google Android OS, Bewegungssensor. Mit 16 GB Bordspeicher soll der Folio 430 Euro kosten, ab Frühjahr 2011 soll es ihn für 530 Euro mit UMTS geben.

Samsung Galaxy Tab

Auch das Tab der Koreaner bringt ein komplettes Mobiltelefon mit. Mit 800 Euro ist die Preisempfehlung allerdings happig. Die Technik: 17,8-Zentimeter-Bildschirm mit 1024 mal 600 Pixeln, WLAN b/g/n, UMTS, GSM (Vierband), 1,3- und 3,2-MP-Kamera, MicroSD-Kartenschacht, fester Akku, Google Android OS und Bewegungs- sowie GPS-Sensor.

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Autor/in: Karl-Gerhard Haas

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