Diese Seite bookmarken:

Diese Seite bookmarken

Knigge für Wimbledon?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »

Zwischen 25. Juni und 8. Juli ist es wieder so weit: Wimbledon wird zum Mekka des internationalen Tennis.

Der Mythos des »All England Lawn Tennis Club« und seiner Turniere hat eine lange Tradition – die ersten Spiele fanden bereits 1877 statt. Seitdem existieren für die Sportler und die Besucher einige Benimmregeln.

Das Outfit der Spieler muss zu 90 Prozent weiß sein, allenfalls auf Socken und Schweißbändern sind bunte Streifen erlaubt. Vornehme Zurückhaltung gilt besonders auch für Werbung und Sponsoren. Sie dürfen den Tennisplatz nicht mit ihren Reklameschildern zukleistern.

Vorgeschrieben waren lange die Verneigung der Herren und der Hofknicks der Damen vor der königlichen Ehrenloge. Vor vier Jahren gaben die Organisatoren aber überraschend bekannt, dass diese Geste von den Spielern nicht mehr erwartet würde, außer vor der Queen und dem Prinzen von Wales.

Auch für die Mitglieder des Tennisklubs und ihre Gäste, die in einem eigenen Areal sitzen (»Members Enclosure«) herrscht Kleiderordnung: Jackett und Krawatte für Männer, schicker Hosenanzug für Frauen. Jeans oder Shorts sind nicht erlaubt.

In den allgemeinen Zuschauerrängen darf es dagegen »smart/casual« zugehen. Will heißen: schick, aber leger. Ein absolutes Muss für alle: der Regenschirm. Schließlich hat auch das englische Wetter im Wimbledon Tradition.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)


Einsortiert unter:

Benehmen  /  Knigge  /  Verhalten  /  Wimbledon