Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Kirschblüte
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Einmal muss man sie einfach erlebt haben: die japanische Kirschblüte, die das Land der aufgehenden Sonne jährlich in Festrausch versetzt.
Mitte bis Ende März setzt sie in der südlichen Insel Kyushu ein und wandert im April langsam nordwärts. Täglich, manchmal sogar stündlich, informieren die Medien über die »Kirschblütenfront«. Angekommen im jeweiligen Heimatort löst das Meer aus rosa und weißen Blüten bei Japanern den Ausnahmezustand aus.
Ungefähr zehn Tage blühen die Bäume und so lange wird täglich Hanami (»Blüten betrachten«) gefeiert. Mal mit der Familie, mal mit den Kollegen ziehen die Japaner in die Parks, sitzen unter den Bäumen, trinken zusammen Bier und Sake und rezitieren dabei das eine oder andere Gedicht (Haiku), das die vergängliche Schönheit der Blüten zelebriert.
Einen Geschmack vom Zauber des Blütenfests kann man auch in Deutschland bekommen – allerdings erst im Mai. Dann blühen die mehr als 5000 Kirschbäume im Hamburger Alsterpark, ein Geschenk der japanischen Gemeinde in der Hansestadt. Zum Hamburger Hanami gehört traditionell die Wahl der Kirschblütenprinzessin, und gekrönt wird das Fest von einem Riesenfeuerwerk. (Der genaue Termin 2007 stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.)

























