Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Natur & Reise
Keine Schneeflocke gleicht der anderen. Stimmt das?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Die Formenvielfalt der Eiskristalle, die vom Himmel fallen, ist unendlich.
Sie bestehen alle aus nichts als Wasser. Und doch ist keine Schneeflocke wie die andere. »Die Kreativität, Schneekristalle in endloser Variation zu entwerfen, liegt in ihrer Entstehung selber und vor allem im Wind«, sagt der amerikanische Schneeflockenexperte Kenneth Libbrecht.
Das Geheimnis steckt dabei in der Struktur des Wassermoleküls: Aufgrund der besonderen Winkelstellung zwischen dem Sauerstoffatom und den beiden Wasserstoffatomen entsteht ein Kristallgitter aus sechseckigen Waben: Der Schneekristall sieht also erst einmal aus wie ein sechseckiges Plättchen. Auf seinem Weg zum Boden wachsen die Kristalle, indem sich weitere Moleküle anlagern.
Je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur entstehen dabei ganz unterschiedliche Formen: Bei großer Kälte und hoher Feuchte entstehen sechseckige Säulen, die innen hohl sind. Bei wärmeren Temperaturen und gleicher Luftfeuchtigkeit entstehen verzweigte Sterne. Schon bei den geringsten Schwankungen entsteht ein ganz anderes Flockenbild.
Wie es zu diesem Einfluss kommt, ist bislang noch unbekannt. Fest steht aber, dass der Wind bei der Formgebung eine große Rolle spielt: Denn während die Flocken hin und her gewirbelt werden, sind sie ständig Schwankungen von Luftfeuchtigkeit und Temperatur ausgesetzt. Dadurch wachsen sie mal langsamer, mal schneller. Dann wieder bilden sie Arme oder flache Plättchen aus.
Zudem können sie zerbrechen oder mit anderen Kristallen verschmelzen. Erst ein paar hundert Meter über dem Boden (bei Temperaturen um den Gefrierpunkt) hören die Kristalle auf zu wachsen. Jeder Kristall sucht sich seinen eigenen Weg zur Erde, und so gleicht keine Flocke der anderen.

























