Es besteht nicht die geringste Gefahr, dass je die Vernunft auf Erden überhandnehmen, dass es je vernünftig zugehen könnte auf Erden.
Die geheimen Supersinne des Internets
Sind alle Menschen von Natur aus Egoisten?
Die fliegende Sternwarte
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98 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
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P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Kein Mensch? – Nein, ein Roboter!
Die roten Turnschuhe rollen über das Laufband ab. Seine Metallbeine bewegt Petman bei seinen ersten Schritten ganz natürlich. Was wie die Anfangsszene aus einem neuen Science-Fiction-Film aussieht, ist der Einblick in die Welt moderner Roboter. Die werden immer menschlicher.
Die Fortbewegung auf zwei Beinen beherrscht Petman nahezu perfekt. Sein Fuß setzt mit der Ferse auf den Boden auf, rollt über die Sohle ab und drückt sich mit den Zehenspitzen ab. Bisherige Modelle setzten den Fuß immer ganz flach auf, was sie langsam und instabil machte. Die neue Lauftechnik dürfte wesentlich höhere Geschwindigkeiten erlauben und Stöße abfangen. Auch die Beine sind beinahe so agil wie ihre menschlichen Vorbilder – das, obwohl das komplizierte Hüftgelenk schwer nachzubauen ist. Petmans Schöpfer umgingen diese Hürde mit einem Doppelgelenk. Zwei hintereinander geschaltete Gelenke sorgen für die nötige Beweglichkeit beim aufrechten Gang (Foto: Boston Dynamics).
Die Laufmaschine erreicht ein Spitzentempo von gut 5 km/h. Selbst seitliche Stöße können ihr nichts anhaben. Der Roboter macht einen Ausfallschritt und setzt den Gang fort. Die Väter des Humanoiden – des Menschenähnlichen – sind Ingenieure der US-Firma Boston Dynamics.
Petman ist nicht die erste Mensch-Maschine auf zwei Beinen. Asimo, Qrio und andere begeisterten Menschen auf der ganzen Welt durch Lauf, Geigenspiel oder Fußballkünste. Immer mehr wurden die Geräte dem natürlichen Vorbild angeglichen.
Boston Dynamics hat in den letzten Jahren mehrfach von sich reden gemacht, als es besonders spektakuläre Maschinen präsentierte. Gemeinsam mit der amerikanischen Militär-Behörde DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) wurde BigDog als Lastenträger erschaffen.
Wie ein Hund läuft es auf vier Füßen und durchquert unwegsamstes Gelände. Steigungen bis 35 Gad sind ebenso wenig ein Problem wie Schnee und Geröll. Muss es einmal schnell gehen, kann BigDog sogar in den Galopp wechseln. Selbst ein kräftiger Fußtritt kann das Techno-Tier nicht von den Beinen holen. Aufgrund seiner extremen Geländegängigkeit und Belastbarkeit bis zu 170 Kilogramm könnte er eines Tages Soldaten als wandelnde Versorgungseinheit dienen. Auch bei Bergungsarbeiten in Katastrophengebieten hätte er Einsatzchancen.
Petman ist jetzt das neueste Robotermodell. Er ist als Dummy für die Entwicklung militärischer Schutzkleidung konstruiert worden. Mit ihm soll die Belastung der Kleidung durch ihre Träger simuliert werden. Zum Programm gehört auch die Frage, wie Schwitzen die Kampfanzüge beeinträchtigt. Deshalb wird Petman später künstlich transpirieren können.























