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Tarot

Karten fürs Leben

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Von den Bildern des Tarot sollte man nicht zu viel verlangen – sie können zum Beispiel nicht die konkrete Zukunft vorhersagen. Aber als Entscheidungshilfe in schwierigen Situationen sind sie oft nützlich.

Habe ich schon einmal so viele Karten in meinen Händen gehalten? Es sind genau 78. Ich mische sie und breite sie in der Form eines Fächers aus. Mit der linken Hand ziehe ich die erste und lege sie verdeckt vor mir auf den Tisch. Am Ende blicke ich auf einen kleinen Stapel aus sieben Karten. Mit ihrem karierten Rücken könnten sie auch zu einem Skatblatt gehören. Doch hier geht es nicht um Kreuz, Pik, Herz und Karo, sondern um Stäbe, Schwerter, Kelche und Münzen. Vor allem aber um Karten wie »Die Liebenden«, »Das Rad des Schicksals« oder den »Tod«.

Ich spiele Tarot, jenes geheimnisvolle Kartenorakel, auf dessen Ratschläge schon viele Menschen vertraut haben. Erfahrungen habe ich keine – nur große Zweifel, ob ein paar Symbolbilder tatsächlich einen tieferen Sinn haben können. Doch trotz aller Skepsis bin ich gespannt, fast ein wenig nervös vor meinem Selbstversuch: Ich würde gerne wissen, ob ich mehr Sport treiben und mich gesünder ernähren muss, um unliebsame Folgen zu verhindern.
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Autor/in: Carsten Hauptmeier


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