Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Psychologie & Gesundheit
Kann man Glück kaufen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Natürlich nicht, das wäre ja noch schöner. Aber jetzt gibt es neue Erkenntnisse, Geld macht tatsächlich glücklich – unter einer Voraussetzung: Man muss es für andere ausgeben. Das ist das Ergebnis mehrerer gemeinsamer Studien der Harvard Business School und der University of British Columbia (Kanada).
Schon kleine Veränderungen des Ausgabeverhaltens können das Glücksempfinden steigern, so der Harvard-Professor Michael Norton: Nix Flachbildschirm oder neues Auto für die eigenen Leidenschaften – „prosocial spending“ ist, was unser Herz langfris-tig fröhlicher schlagen lässt, also Geschenke kaufen, Spendendosen füllen oder mal wieder jemand zum Essen einladen. Je mehr für andere, desto besser.
Dabei spielt der absolute Betrag keine Rolle, die prozentuale Aufteilung – wie viel für mich, wie viel für andere, – entscheidet da-rüber, wie gut wir uns dabei fühlen.
In einer der drei Studien untersuchten die Forscher, wie zum Beispiel die Verwendung einer betrieblichen Bonuszahlung das persönliche Glücksempfinden von Angestellten beeinflusst – das überraschende Ergebnis: „Die Höhe des Bonus hat keinen Einfluss darauf, wie glücklich jemand ist“, berichtet Professor Norton. „Aber wie viel er davon für andere ausgibt, durchaus.“ Diejenigen, die mindestens ein Drittel für andere reservierten, stuften sich in der Regel auf einer fünfstufigen Skala eine Einheit glücklicher ein.
Schon denken die Forscher deshalb über weiterreichende Konsequenzen ihrer Ergebnisse nach, schließlich spenden Unternehmen jedes Jahr viele Millionen für wohltätige Zwecke, bisher jedoch an ihren Angestellten vorbei. „Unternehmen könnten stattdessen das Geld unter ihren Angestellten verteilen und diese dann entscheiden lassen, wer die Spendenempfänger sein sollen“, so die Idee des Harvard-Professors. Dann sind vielleicht bald alle glücklich: die Angestellten, die Spendenempfänger und sogar der Chef.

























