Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Wissenschaft & Technik
Kann ein Mensch mehr als eine DNA besitzen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
In US-Krimi-Serien sind Täter mit einem doppelten genetischen Fingerabdruck keine Seltenheit, gilt das auch für die Realität?
Jedes Lebewesen ist einzigartig – nicht zuletzt dank seines Erbguts, seiner DNA (oder auf deutsch DNS = Desoxyribonukleinsäure). Diese ist in jeder Körperzelle identisch, lautet ein Standardspruch von Biologen. Meistens stimmt das auch, aber eben nur meistens. Für die Ausnahmen haben Genetiker den Begriff »Mosaik« geprägt.
Bei »Mosaik«-Menschen (oder auch -Tieren) kommen bestimmte Veränderungen des Erbguts, auch Mutationen genannt, in manchen Körperzellen vor, aber nicht in allen. Diese Menschen tragen also Zellen unterschiedlichen Erbguts in sich. »Je früher eine solche Mutation auftritt, desto gravierender können die Folgen sein«, so Professor Andreas Gal vom Institut für Humangenetik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dabei können im Prinzip alle möglichen genetischen Krankheiten die Folge sein, z. B. das Down-Syndrom (das Chromosom Nr. 21 ist dreimal statt zweimal vorhanden; Folge: unter anderem geistige Behinderung), aber auch Muskelkrankheiten oder sehr seltene Krankheiten wie das Proteus-Syndrom (Großwuchs bestimmter Körperteile).
Finden die Veränderungen des Erbguts nach der Befruchtung der Eizelle statt, hängt es vom Entwicklungsstadium des Embryos ab, wie viele Körperzellen später die veränderte DNA in sich tragen: Ereignet sich die Mutation unmittelbar nach der ersten Zellteilung, kommt der Mensch zur Hälfte mit veränderten und zur Hälfte mit unveränderten Zellen auf die Welt. Tritt die Mutation dagegen erst eine Zellteilung später auf, enthält nur ein Viertel der Zellen die neue DNA.
Grundsätzlich gilt: Je früher eine solche Mutation auftritt, desto größer ist die Gefahr, dass der Embryo nicht überlebt, bzw. das Neugeborene nicht lebensfähig ist. Eine besondere Form ist das so genannte Keimzellen-Mosaik: Nur die Spermien oder Eizellen haben eine veränderte DNA, nicht aber die Zellen in anderem Gewebe; dann kann es passieren, dass Eltern ihren Kindern eine genetische Krankheit vererben, ohne selbst davon betroffen zu sein.
Bitte nicht erschrecken, das Mosaik-Problem ist sehr sehr selten! Aber es lehrt wieder einmal: Keine Regel ohne Ausnahmen. Auf nichts ist Verlass!

























