Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Kultur & Gesellschaft
Kann ein Frauen-Sexmagazin erfolgreich sein?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Ein Sexmagazin startet durch
Das Magazin, das Frauen anmacht – so lautet der Slogan des Sexmagazins Scarlet. Das ist keine Übertreibung, der Erfolg der Zeitschrift in Großbritannien ist gewaltig.
Ein Name wie ein Pseudonym – aber Emily Dubberly heißt wirklich so. Die britische Bestseller-Autorin und Chefredakteurin hat mit dem Hochglanz-Sexmagazin Scarlet eine weibliche Antwort auf Playboy und Co. geschaffen: Schick, stylish und von schamloser Direktheit. »Neben Scarlet sieht Cosmo wie ein Methodisten-Gebetsbuch aus!«, so der Kommentar des Evening Standard. Schon ein Blick ins Inhaltsverzeichnis des Sexmagazins zeigt, wieso: Scarlet bietet mehr als knackige Jungs zum angucken.
Wenn man eine Lehre aus der noch jungen Erfolgsgeschichte des Magazins ziehen will, dann diese: Frauen wollen Sex zum Lesen. fantasievoll, unverblümt und vor allem: witzig. Kein Thema ist zu heikel, um nicht in der Rubrik »Sextipps« Eingang zu finden – wenn hier die neuesten Sextoy-Modelle getestet werden, dann gründlich, aber augenzwinkernd. Besonders beliebt ist die Rubrik »Cliterature!« mit neuen, hocherotischen Kurzgeschichten.
Und hier kennt Emily Dubberly sich nun wirklich aus: Vor dem Sexmagazin Scarlet schuf sie mit ihrer Website Cliterati einen Platz für erotische Fantasien und Erlebnisse von Frauen im Internet. Aus der Analyse tausender Zuschriften hat sie gelernt, wonach das weibliche Lustzentrum verlangt: Frauen wollen emotional aufgeladene Erotik. Dieses Konzept wurde zum Leitgedanken für das Sexmagazin Scarlet. Was nicht bedeutet, dass Frauen ihr Sexleben nicht auch mit einer Prise Porno würzen würden, so Dubberly. »Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn mein Partner sich Pornos ansieht«, sagt die Mittdreißigerin. »Was mich viel mehr stören würde: Ein Mann, der sich weigert, mir seine Videos zu leihen!«

























