Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Wissenschaft & Technik
Könnte ein Astronaut den Helm absetzen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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In Science-Fiction-Filmen werden uns verschiedene Varianten als Antwort offeriert: Mal explodiert der Kopf, mal verdampfen die Augäpfel.
Arnold Schwarzeneggers Schädel schwillt in „Total Recall“ auf die doppelte Größe an. Die Wirklichkeit ist weniger dramatisch und wurde von der NASA sogar getestet, denn man weiß ja nie, was im Weltraum so passieren kann – vorsichtshalber allerdings im Tierversuch.
Man weiß jetzt: Für wenige Sekunden würde dem Astronauten wohl nichts passieren, aber er sollte sich beeilen, ins Raumschiff zurückzukehren. Denn auf jeden Fall holt er sich zunächst einen gewaltigen Sonnenbrand, und auch die Luft aus den Lungen würde schnell entweichen.
Um Schädigungen der Atemwege zu vermeiden, sollte der helmfreie Astronaut den Mund weit öffnen, um die verbliebene Luft ins Vakuum strömen zu lassen. Luft ist natürlich das Hauptproblem – im Vakuum lässt sich schwer atmen, und das Ersticken wäre unvermeidlich.
Dass das Blut im Vakuum sofort zu kochen anfängt, ist dagegen unwahrscheinlich, weil der Zelldruck das wohl verhindern würde. Irgendwann würde jedoch tatsächlich die Flüssigkeit in den Augäpfeln und im Mund verdunsten, aber bis dahin hätte der Astronaut den Helm hoffentlich wieder aufgesetzt. Auch würde der Körper wegen des fehlenden Drucks anschwellen, das Blut nicht mehr zirkulieren und zum Kollaps führen.

























