Der Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Diktatur liegt darin, daß du in der Demokratie wählen darfst, bevor du den Befehlen gehorchst.
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Geschichte & Politik
Können wir übers Wasser gehen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Wie Jesus auf dem Wasser wandeln – das war das ehrgeizige Ziel eines Geistlichen aus Kamerun, der über den Fluss Ogooué in Gabuns Hauptstadt Libreville in Westafrika gehen wollte. Er scheiterte, und die Zuschauer mussten erleben, wie er recht unelegant in den Fluten versank.
Auf dem Wasser wandeln: Ist das für einen Menschen überhaupt möglich? Ja, wenn er sowohl die richtige Schuhgröße als auch die entsprechende Geschwindigkeit mitbringt. Die ist allerdings nicht mehr menschenmöglich: Rund 80 Stundenkilometer wären notwendig. Ein Mensch mit einem Gewicht von 75 Kilo würde damit das Wasser mit einer Geschwindigkeit von elf Metern pro Sekunde verdrängen. Das ginge aber nur ab Schuhgröße 44. Ein Gepard beispielsweise schafft die Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde locker, aber hat mit seinen Pfoten zu wenig „Auflage“, er würde ebenfalls untergehen. Es gilt also das Prinzip des Wasserskifahrens: Geschwindigkeit mit einer gewissen Auflage unter den Füßen.
Im Tierreich gibt es verschiedene Beispiele für die Technik des Wasser-Wandelns. Eine ist die der sogenannten Jesus-Echse: Der 80 Zentimeter lange und rund 200 Gramm schwere Stirnlappenbasilisk aus Mittelamerika mit einem bis zu 55 Zentimeter langen Schwanz kann kurze Strecken über das Wasser laufen. Seine Besonderheit: Er verfügt über verbreiterte Zehen, an denen fransenähnliche Fortsätze hängen, um mit einer möglichst breiten Fläche auf der Wasseroberfläche aufzusetzen – ähnlich kleinen Schwimmflossen –, und über eine enorme Beschleunigungsfähigkeit. Im Gegensatz zu uns Menschen sieht er bei seinem Wassersprint auch noch elegant aus.
























