Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Frösche
Je bunter, desto athletischer
Ein Biologe untersuchte 500 verschiedene Frösche. Die buntesten sind die athletischsten, fand er heraus – aber warum?
Frösche im Hamsterrad: Diesen neuen Anblick haben wir dem Biologen Juan Santos zu verdanken haben. Der Forscher am National Evolutionary Sythesis Center in Durham, North Carolina, wollte die Fitness verschiedener Froscharten testen. Dazu steckte er sie in eine rotierende Kunststoffwalze und ließ sie vier Minuten darin laufen. Danach maß Santos den Sauerstoffgehalt im Blut.
Das Ergebnis war überraschend. Einige Forscharten sind so gut trainiert wie menschliche Athleten. Ständiges Training setzen diese imstande, möglichst viel Sauerstoff aus dem Blut herauszuziehen. Je mehr sie davon in den Muskeln verbrennen, desto leistungsfähiger ist der Körper. Doch welche sind nun die geborenen Athleten in der Welt der Frösche?
Für seine Gift-Diät muss der Frosch ein großes Gebiet durchstreifen
Der Froschforscher untersuchte mehr als 500 verschiedene Exemplare, die 50 Familien angehörten. Aus ihrem Leistungsprofil ergibt sich: Die buntesten sind die besten Sportler. Das sind gleichzeitig auch die giftigen, die vorwiegend in den tropischen Teilen Lateinamerikas beheimatet sind. Mit ihren auffälligen Farben signalisieren sie ihren Fressfeinden: Vorsicht, ich bin giftig, beiß bloß nicht zu!
Diese bunten Forscharten besitzen Körperdrüsen, aus denen ein giftiges Sekret austritt, das die Haut überzieht. Damit schützen sie sich. Indianer bedienten sich dieser Eigenart, indem sie ihre Pfeile mit dem Körpersekret vergifteten.
Um das zu erzeugen, sind die Tiere allerdings auf eine besondere Diät angewiesen. Die besteht vorwiegend aus Ameisen und Milben. Um ihrer habhaft zu werden, müssen sie täglich ein weites Gebiet durchstreifen. Das macht sie so fit wie ein Athlet.
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