Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Wissenschaft & Technik
Ist Roulette wissenschaftlich erforschbar?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Roulette heisst auf deutsch „kleines Rädchen". Immer wieder wird mithilfe von Formeln und Statistiken untersucht, ob man nicht doch einen Glückstreffer vorherberechnen kann.
Angefangen hat damit der Mathematiker, Mystiker und Philosoph Blaise Pascal (1623 – 1662), der im Zuge seiner Forschung das moderne Roulette entwickelte, aus rein wissenschaftlichen Gründen. Denn Pascal, einer der Pioniere der Wahrscheinlichkeitsrechnung, wollte den Zufall studieren und herausfinden, ob dieser nicht doch gewissen Regeln unterliege.
In den 50er-Jahren des 17. Jahrhunderts entwickelte er eine Maschine mit einem drehenden Zylinder und genau festgelegten Zahlenfolgen. Mit ihrer Hilfe wollte er die von ihm mitentworfene Wahrscheinlichkeitsrechnung überprüfen und verfeinern. 1658 entstand daraus die wissenschaftliche Schrift „Premiére lettre circulaire relative à la cycloide“, seine Theorie über das Roulette.
Pascal studierte mithilfe der Wahrscheinlichkeitstheorie, ob man das Eintreten von zufälligen Ereignissen und ihrer relativen Häufigkeit vorhersagen kann. Leider fand er keine Formel, wann und wie oft eine bestimmte Zahl erscheint, bis heute ist das niemandem gelungen. Das Ergebnis der Formeln ist immer nur interpretierbar.
Die Grundidee der rollenden Kugel im zylindrischen Kessel soll allerdings nicht von Pascal sondern aus Asien stammen. Missionare brachten sie im 16. Jahrhundert nach Frankreich.

























