Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Kultur & Gesellschaft
Ist Kunst eine gefährliche Wertanlage?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Ein ziemlich riskantes Terrain ist der Kunstmarkt heute selbst für Kenner. Weil bei Auktionen mitunter gigantische Summen im Spiel sind, zieht der Markt Fälscher an wie das Licht die Motten.
Hinter weit mehr als der Hälfte aller am Markt befindlichen Gemälde oder Skulpturen vermuten Insider Fälscher oder falsche Zuschreibungen. Wer das Werk eines unbekannten Künstlers des 16. Jahrhunderts dank stilistischer Ähnlichkeiten erfolgreich als einen echten Rembrandt anbietet, kann seinen Gewinn in exorbitante Höhen treiben.
Besonders übel hat es den spanischen Surrealisten Salvador Dalí erwischt: Weil der exzentrische Künstler im Akkord Blankopapierbögen signierte, wurden schon Zehntausende falsche Druckgrafiken mit seinem Namen sichergestellt. Bis zu neun von zehn Werken Dalís sollen gar nicht von seiner Hand stammen.
Auch Profis fallen auf Fälschungen herein: So produzierten drei englische Sozialhilfeempfänger vor ein paar Jahren in einer Gartenlaube reihenweise »echte« Kunstwerke. Der Betrug flog erst auf, als sie dem British Museum einen »antiken« assyrischen Steinfries verkaufen wollten – mit Rechtschreibfehlern in der Inschrift. Das Art Institute of Chicago hatte da weniger Glück. Für 125 000 Dollar hatte es denselben Männern 2001 das Imitat einer Skulptur des Franzosen Paul Gauguin (1848 – 1903) abgekauft und diesen Flop euphorisch gefeiert – als »eine der wichtigsten Neuerwerbungen der vergangenen 20 Jahre«.

























