Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Wissenschaft & Technik
Ist Haarspray gefährlich für die Lunge?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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In die Luft gesprüht bildet Haarspray eine Wolke aus feinsten Tröpfchen (Aerosole). Diese Wolke verteilt sich in der Luft und legt sich auf unsere Haare – aber sie dringt auch in Mund und Nase ein.
Dort werden Tröpfchen mit weniger als 20 Mikrometer Durchmesser nicht von den Schleimhäuten aufgehalten und können so bis in die Atemwege gelangen. Partikel mit nur fünf Mikrometer Durchmesser schaffen es sogar bis in die Lungenbläschen, da wo der Gasaustausch stattfindet.
Kritisch sind vor allem sogenannte Filmbildner in den Sprays: winzige Kunststoffpartikel, die für die Festigung des Haares sorgen. Lagern sich diese Teilchen in der Lunge ab, stören sie den Selbstreinigungsmechanismus der Schleimhaut. Zwar stürzen sich Fresszellen auf die kleinen Partikel, doch dringen zu oft und zu viele davon in die Lunge, kommt es zur Überreizung und Entzündung. Das Lungengewebe kann dadurch sogar vernarben, und letztendlich nimmt die Lunge nur noch eingeschränkt Sauerstoff aus der Atemluft auf. Daher treten bei der Haarspraylunge neben chronischem Husten auch Atemnot, schnelle Ermüdung und Abgeschlagenheit auf.
Wer Haarspray benutzt, sollte zur
Sicherheit beim Sprühen die Luft anhalten, gut lüften und auf Pumpsprays zurückgreifen. Denn bei der Verwendung von Sprays mit Treibgas entstehen laut einer Untersuchung des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitssicherheit kleinere und bis zu zehnmal mehr Partikel als bei den Sprays zum Pumpen.

























