Alte Zöpfe schneidet man am besten in aller Öffentlichkeit ab, dann jammern die Betroffenen noch am wenigsten.
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Ist es riskant, die Aliens anzurufen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Weil Außerirdische die Erde ignorieren, wollen Wissenschaftler deutlicher »Hier sind wir!« funken. Doch das könnte gefährlich sein. Was, wenn die da draußen böse sind?
Nichts. Gar nichts. Sie melden sich einfach nicht. Große Antennen scannen den Himmel ab und horchen auf noch so leise Zeichen. Riesige Computernetzwerke rechnen im Dauerbetrieb, um ja nicht den kleinsten Hinweis zu übersehen. Doch es bleibt still. Das All liegt schwarz und schweigend. Nicht die kleinste Spur von außerirdischen Lebewesen.
Die Funkstille zermürbt. Und sie nährt Unmut unter Wissenschaftlern: Die Menschen warten, dass die Aliens sich melden. Wenn die aber die gleiche Einstellung hätten wie wir, dann säßen alle nur herum und lauschten – so passiere nie etwas, klagte Richard Gott, Professor für Astrophysik an der Universität Princeton, im Frühjahr 2008 auf einer Konferenz. Die Menschheit müsse deshalb einen Schritt weiter gehen und selbst Botschaften ins All senden.
Verschwiegene Aliens, schüchterne Kontaktanbahnung der Erdlinge: Das klingt mehr nach Hollywood als nach Wissenschaft. Doch Seti, die Suche nach intelligenten Wesen im All (search for extra-terrestrial intelligence), wird von Forschern durchaus ernst genommen. »Ich bin absolut sicher, dass wir im Weltraum nicht allein sind«, sagt zum Beispiel Peter Ulmschneider, emeritierter Professor für theoretische Astrophysik an der Universität Heidelberg und Autor des englischsprachigen Fachbuchs »Intelligent Life in the Universe«.
Nichts. Gar nichts. Sie melden sich einfach nicht. Große Antennen scannen den Himmel ab und horchen auf noch so leise Zeichen. Riesige Computernetzwerke rechnen im Dauerbetrieb, um ja nicht den kleinsten Hinweis zu übersehen. Doch es bleibt still. Das All liegt schwarz und schweigend. Nicht die kleinste Spur von außerirdischen Lebewesen.
Die Funkstille zermürbt. Und sie nährt Unmut unter Wissenschaftlern: Die Menschen warten, dass die Aliens sich melden. Wenn die aber die gleiche Einstellung hätten wie wir, dann säßen alle nur herum und lauschten – so passiere nie etwas, klagte Richard Gott, Professor für Astrophysik an der Universität Princeton, im Frühjahr 2008 auf einer Konferenz. Die Menschheit müsse deshalb einen Schritt weiter gehen und selbst Botschaften ins All senden.
Verschwiegene Aliens, schüchterne Kontaktanbahnung der Erdlinge: Das klingt mehr nach Hollywood als nach Wissenschaft. Doch Seti, die Suche nach intelligenten Wesen im All (search for extra-terrestrial intelligence), wird von Forschern durchaus ernst genommen. »Ich bin absolut sicher, dass wir im Weltraum nicht allein sind«, sagt zum Beispiel Peter Ulmschneider, emeritierter Professor für theoretische Astrophysik an der Universität Heidelberg und Autor des englischsprachigen Fachbuchs »Intelligent Life in the Universe«.
Autor/in: Eva-Maria Schnurr
Mehr zum Thema:
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