Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Trend & Style
Ist der Bart des Gamsbocks wirklich so schön?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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In Österreich und Bayern ist er der ganze Stolz traditionsbewusster Trachtler: der prominente Hutschmuck mit Ähnlichkeit zu einem überdimensionalen Rasierpinsel.
Das edle Stück stammt zwar in aller Regel tatsächlich vom Gamsbock, ist aber kein Bart, sondern besteht aus Haaren des sogenannten „Aalstreifs“. Dieser schmale Streifen aus festem, dichten Haar auf dem Rücken des Tiers ist eine begehrte Trophäe, er muss – sagen die Jäger – vom erlegten aber noch warmen Bock mit den Händen ausgerupft und dann vorsichtig in Papier gewickelt (damit die Haare nicht knicken) zum professionellen Gamsbartbinder gebracht werden.
Der stellt dann in mühevoller Kleinarbeit die Schmuckstücke für den Trachtenhut her. In einem großen Gamsbart können die Haare von bis zu zehn ausgewachsenen Böcken stecken. Der „Gamsbart“ wird gelegentlich auch aus Hirsch-, Wildschwein- oder Dachshaaren gefertigt, doch den echten erkennt man am „Reif“. Das ist der nur millimeterdünne helle Streifen am oberen Rand des Gamsbarts.

























