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Nach dem Vulkanausbruch
Island: Leben in der Asche
Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Die Aschewolke des Eyjafjallajökull legte im Frühjahr den Flugverkehr über Europa lahm. Längst fliegen die Jets wieder. Doch die Isländer müssen mit den Folgen der Katastrophe leben – auch wenn diese weit glimpflicher verlief als in Pompeji. Eine auf Island lebende Deutsche erzählt von ihrem Alltag.
Es war etwa halb zwei Uhr morgens, als ich am 21. März kurz vor dem Schlafengehen noch schnell im Internet die Wettervorhersage ansehen wollte und auf der Webseite des Morgenblattes die Schlagzeile las: »Vulkanausbruch am Fimmvörduhals«. Der Fimmvörduhals ist ein Pass zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Myrdalsjökull, der den Vulkan Katla bedeckt. Über den Pass führt ein beliebter, aber auch beschwerlicher 22 Kilometer langer Wanderweg von Skogar nach Thorsmörk. Schon Wochen und Monate zuvor wurden dort zahlreiche Erdbeben registriert, und es war nur eine Frage der Zeit, wann es zu einer Eruption kommen würde.
Mein Freund Eyfi und ich schnappten uns eine Thermoskanne mit heißem Kakao, schlüpften in unsere gut gefütterten Overalls und fuhren los. Als Geologe und ambitionierter Hobbyfotograf wollte er unbedingt als einer der Ersten vor Ort sein und spektakuläre Bilder schießen. Weit kamen wir in dieser Nacht nicht. In Hvolsvöllur, der letzten Stadt an der Ringstraße westlich vor dem Ausbruchsgebiet, standen bereits Polizei und Zivilschutz, die etliche Schaulustige, so auch uns, wieder zur Umkehr bewegten, denn die Straße war ab dort gesperrt.
Es war etwa halb zwei Uhr morgens, als ich am 21. März kurz vor dem Schlafengehen noch schnell im Internet die Wettervorhersage ansehen wollte und auf der Webseite des Morgenblattes die Schlagzeile las: »Vulkanausbruch am Fimmvörduhals«. Der Fimmvörduhals ist ein Pass zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Myrdalsjökull, der den Vulkan Katla bedeckt. Über den Pass führt ein beliebter, aber auch beschwerlicher 22 Kilometer langer Wanderweg von Skogar nach Thorsmörk. Schon Wochen und Monate zuvor wurden dort zahlreiche Erdbeben registriert, und es war nur eine Frage der Zeit, wann es zu einer Eruption kommen würde.
Mein Freund Eyfi und ich schnappten uns eine Thermoskanne mit heißem Kakao, schlüpften in unsere gut gefütterten Overalls und fuhren los. Als Geologe und ambitionierter Hobbyfotograf wollte er unbedingt als einer der Ersten vor Ort sein und spektakuläre Bilder schießen. Weit kamen wir in dieser Nacht nicht. In Hvolsvöllur, der letzten Stadt an der Ringstraße westlich vor dem Ausbruchsgebiet, standen bereits Polizei und Zivilschutz, die etliche Schaulustige, so auch uns, wieder zur Umkehr bewegten, denn die Straße war ab dort gesperrt.
Autor/in: Kristina Pielmeier
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