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Fernwahrnehmung

Ich sehe was, was du nicht siehst

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Würden Sie gerne die Ursache von Krankheiten erkennen? Oder möchten Sie manchmal wissen, was andere Menschen denken? Die Anhänger des »Technical Remote Viewing« behaupten, solche Fähigkeiten zu besitzen.

Die Geschichte mit dem Saxofon erklärt vielleicht am besten, worum es geht. Sie beginnt mit einem Musiker, der an einer schweren Vergiftung litt. Die Ärzte hatten für seinen Zustand keine Erklärung und befürchteten, dass er sterben könnte. Da kam ein Freund, der sich beruflich mit der Technik der Fernwahrnehmung befasste, auf die Idee, sich in den Körper des Kranken hineinzuversetzen. Es gelang ihm offenbar nicht, den Grund des Leidens zu erkennen, stattdessen sah er in Gedanken immer wieder das Bild eines Saxofons.

Später stellte sich heraus, dass der Musiker sich ein neues Mundstück in sein Instrument hatte einbauen lassen, für das die Firma einen giftigen Lötzinn verwandt hatte. »Das Saxofon war also tatsächlich die Quelle der Erkrankung«, sagt Gunther Rattay, der von der Methode des Technical Remote Viewing so überzeugt ist, dass er sie seit einigen Jahren in Lehrgängen anbietet. Ihre Anhänger behaupten: Jeder kann Dinge wahrnehmen, auf die unsere Sinne normalerweise keinen Zugriff haben. Sei es ein Ausflug in einen anderen Körper, in die Vergangenheit oder sogar in die Zukunft.
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Autor/in: Merret Nommensen


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