Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Natur & Reise
Hypnose durch Schlangen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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In der Disney-Fassung von Rudyard Kiplings »Dschungelbuch« ist Kaa, eine Felsenpythonschlange, Expertin darin, ihr zukünftiges Futter per Hypnose einzulullen. Dazu benutzt die selbstverliebte Riesenschlange ihre leuchtenden Augen und ihre betörende Stimme.
Leider (oder zum Glück?) ist Kaa in dieser Hinsicht ein Ausnahmeexemplar – echte Schlangen müssen bei der Jagd auf ihr Glück, Geschick und die Unachtsamkeit der Beute vertrauen. Doch woher stammt die Legende vom hypnotischen Blick der Schlange? Wahrscheinlich beruht sie auf zwei falsch interpretierten Beobachtungen.
Erstens: Die Augenlider der Schlange sind durchsichtig, stets geschlossen und schützen damit das Auge wie eine feste Brille. So entsteht der Eindruck, die Schlange fixiere ihr Opfer.
Zweitens: Mit einer Art hypnotischer Starre schützen sich Beutetiere wie etwa Kaninchen, in der Hoffnung, von der Schlange nicht wahrgenommen zu werden. Schlangen sehen nämlich sehr schlecht, fühlen dafür umso besser. Manche Arten können sogar nur Farben oder Helligkeitsgrade unterscheiden. Also erkennen sie ihre Opfer vor allem an deren Bewegungen.
Bei den Beutetieren der Schlange ist der Totstellreflex so stark ausgeprägt, dass sie damit sogar auf schlangenähnliche Utensilien reagieren. Ein Zoologe machte den Test mit einem Gartenschlauch und ringelte das harmlose Gartengerät über eine Vogelvoliere: Sämtliche Piepmätze fielen von der Stange und blieben bewegungslos auf dem Boden liegen.

























