Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Krebsentstehung
Humor statt Tumor
Bekommen wir Krebs, weil wir zu wenig lachen? Und kann herzhaftes Lachen bösartige Zellen zum Verschwinden bringen?
Bei einem Humor-Kongress, der 2005 in Tübingen stattfand, kam eine traurige Nachricht ans Licht: Wir lachen immer seltener. Waren es in den Fünfzigerjahren noch durchschnittlich 18 Minuten am Tag, an denen sich ein Mitteleuropäer durchschnittlich amüsierte, sollen es heute nur noch sechs Minuten sein. Während das Lachen immer seltener wurde, stiegen dagegen proportional die Krebserkrankungen an. Zwischen diesen beiden Erkenntnissen muss nicht zwangsläufig ein Zusammenhang bestehen - einige alterrnative Wissenschaftler stellen ihn aber her.
Freude kann den Krebs verschwinden lassen, glaubt zum Beispiel der in Brasilien tätige Berliner Michael Peuser, Begründer der “Kapillaren-Lehre“. Sein Erklärungsmodell: Jede der 65 Billionen Zellen unseres Organismus muss ununterbrochen mit Sauerstoff versorgt werden. Diese Versorgung erfolgt über die roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff von der Lunge zu den Zellen transportieren. Für die Übertragung des Sauerstoffes in der Lunge an die roten Blutkörperchen steht eine Oberfläche von zwei Fußballfeldern zur Verfügung. Nun wandern diese mit Sauerstoff aufgeladenen roten Blutkörperchen durch Adern, die immer feiner werden, bis hin in die feinsten Äderchen, die sogenannten Kapillaren. Diese sind so fein, dass 400 Kapillaren parallel gelegt in ein menschliches Haar passen würden.
Die Kapillaren haben im normalen und gesunden Zustand einen Innendurchmesser, der exakt dem Außendurchmesser der roten Blutkörperchen entspricht. Diese können sich nur mit Müh und Not in Einerkolonne, also im Gänsemarsch wie eine Münzrolle durch die Kapillaren zwängen. Die Kapillaren weisen jedoch an deren Innenwände Zellen, sogenannte Schwellkörper auf. Wenn diese ihr Volumen vergrößern, verringert sich dadurch der Innendurchmesser der Kapillaren. Die roten Blutkörperchen kommen dann nur noch langsamer oder gar nicht mehr durch. Die Sauerstoffversorgung der Zellen wird beeinträchtigt. Dadurch können zahlreiche Krankheiten entstehen, darunter auch Krebs.
Eine Verengung der Kapillaren verursacht eine Mangelversorgung der Zellen mit Sauerstoff. Der deutsche Medizin-Nobelpreisträger Otto Warburg schrieb einst: „Wenn eine Zelle nicht genügend Sauerstoff erhält, dann geht diese in die Zellgärung über. Die Zellgärung erzeugt mehr Energie als die normale Sauerstoffversorgung, so dass sich dann diese mit Sauerstoff unterversorgte Zelle vermehrt vermehren, also wuchern kann - und das ist Krebs.“ Eine mangelhafte Sauerstoffversorgung der Zellen entsteht laut Peuser durch die Verengung der Kapillaren, wenn die Schwellkörper an deren Innenwänden der Kapillaren anschwellen.
Wenn also die Verengung der Kapillaren durch einen Konfliktschock oder andere negative Einflüsse ausgelöst wurde, dann können dazu im Gegensatz Freude und Lachen die verengten Kapillaren erweitern. Das haben auch die Kardiologen um Dr. Michael Miller von der Medizinischen Fakultät der Universität Maryland in Baltimore nachgewiesen. Danach scheint Lachen die Kapillaren zu erweitern, wodurch wiederum die Blutzufuhr verbessert wird. Der Volksmund wusste es schon immer: Lachen ist gesund!
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