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Virtuelles Museum

Herculaneum

Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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HerculaneumHerculaneum

Herculaneum ist wiederauferstanden, auf einer 3D-Tour geht es durch Tempel und Bordelle der Römerstadt.

Die Stadt ist Legende. Herculaneum wurde im Jahr 79 n. Chr. bei einem Vulkanausbruch des Vesuv verschüttet. Jetzt ist die Hafenstadt wiederauferstanden – als virtuelles Museum. Es besteht aus 70 Multimedia-Stationen, die auf Großbildschirmen Hologramme und Simulationen des bunten Stadtlebens abbilden; vervollständigt wird die Illusion durch Geräusche wie Wagengeklapper, durch Stimmen sowie Gerüche von Gewürzen und Parfums aus der Römerzeit.

Die Besucher bewegen sich über den Marktplatz, durch die Tempel, schlendern am Hafen entlang – und machen sogar einen Abstecher ins Bordell: Die erotischen Gemälde an den Wänden bekommen aber nur Erwachsene zu sehen, für Minderjährige sind sie gesperrt. Die Elektronik erkennt das Alter auf deren Eintrittskarte und spielt harmlosere Bilder ein.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3 (2 Bewertungen)
Autor/in: Wolfgang C. Goede


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