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Wissenschaft & Technik
Hat man besseren Sex mit Robotern?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Noch sprengt es unsere Vorstellungskraft, aber einer der führenden Experten für künstliche Intelligenz, der Brite David Levy, prophezeit, dass es keine 40 Jahre dauern werde, bis Roboter als Lebens- und Sexpartner alltäglich seien. Sein Versprechen: besserer Sex und bessere Beziehungen.
Die Vorteile der Techno-Kumpane liegen für Levy auf der Hand: Untreue, schlechte Laune, Nörgelei, Streit um Abwasch – alles Probleme von gestern. Denn der Roboter ist immer willig, nie enttäuscht, kennt keine Migräne – und keine Fantasie ist ihm zu außergewöhnlich. Einfach runterladen. „Sextechniken aus der ganzen Welt“ könnten dem Roboter einprogrammiert werden – bis hin zum „Lernmodus“ für den
„sexuell Unerfahrenen“.
Auch auf der Gefühlsebene hätten diese Partner viel zu bieten. Anteilnahme, Humor, Verständnis und Liebe – für Levy, Präsident der International Computer Games Association, ist auch das eine Frage der Technik. Mitgefühl beispielsweise sei „letztlich eine Lernaufgabe“ und daher „in Roboter relativ leicht zu implementieren“.
Gerade Frauen, so glaubt Levy, würden die Roboter freudig in Betracht ziehen. Ihr Bedarf an durablem Sex sei bereits an den hohen Verkaufszahlen für Vibratoren ablesbar. Und die Männer? Für sie gibt es bereits heute ein breites Angebot. Die US-Firma RealDoll, Marktführer für naturgetreue Sexpuppen, bietet für 6500 Dollar beispielsweise „Leah“ oder „Stephanie“ an -– je nach Vorliebe mit BH-Größe 65A bis 75H. Jede von ihnen lockt mit drei „Vergnügungsportalen“.
Auch die Firma First Androids aus Neumarkt bei Nürnberg ist Hersteller zukunftsträchtiger Bettgefährten. Schon heute bieten diese ein „Blowjob-System, stufenlos regelbar“ an, einen spürbaren Puls, kreisende Bewegungen der Hüften und Körpertemperatur. Wahlweise für Frauen verschiedene Penisgrößen, Körperduft und Bartwuchs. Nur die Füße bleiben kalt, halt wie im richtigen Leben.
























