Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Psychologie & Gesundheit
Hat jeder Mensch ein Gewissen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
„Wer kein schlechtes Gewissen hat, hat überhaupt keins.“ Mit diesem Zitat hat der deutsche Schriftsteller Thomas Niederreuther ein wichtiges Merkmal des Gewissens beschrieben.
Wir spüren es nur, wenn wir in Konflikt mit ihm stehen. Obwohl jeder Mensch früher oder später unter diesem Gefühl leidet, krabbeln Babys zunächst völlig gewissenlos durchs Leben. Denn was gemeinhin als Moral und Anstand beschrieben wird, ist nicht angeboren.
Kleinkindern werden die Spielregeln des Zusammenlebens vielmehr mühsam beigebracht – strafende Eltern und zeternde Erwachsene halten bei dieser Gelegenheit Einzug ins Unterbewusstsein. Der aus Mähren stammende Psychologe Sigmund Freud (1856 – 1939) beschrieb als Resultat dieses Vorgangs das „Über-Ich“, das uns mit seiner Mäkelei bis ins Grab begleitet.
Eine Art innere Stimme erinnert Menschen immer dann an die Gesetze der Gesellschaft, wenn sie aus der Reihe zu tanzen drohen. Evolutionär macht dieser Mechanismus durchaus Sinn: Langfristig ist ein Gemeinschaftswesen wie der Mensch nur dann erfolgreich, wenn er die Gebote seiner Sippschaft befolgt.
Bis heute lassen sich deshalb deutliche Gewissensunterschiede zwischen verschiedenen Kulturkreisen nachweisen. Wenn ein im Amazonasraum ansässiger Yanomami-Indianer die Asche eines Toten bei der Beerdigung verzehrt, ehrt er den Verstorbenen – wir könnten einen solchen Akt des Kannibalismus nicht mit unserem Gewissen vereinbaren. Dafür ist hierzulande die Verweigerung des Wehrdienstes aus Gewissensgründen gesetzlich garantiert – ein Grundsatz, den die Kriegerkaste der japanischen Samurai mit Gewissensqualen quittiert hätte.

























