Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Wissenschaft & Technik
Halten wir uns für schöner als wir sind?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Man muss kein besonders selbstverliebter Mensch sein, um eine etwas überhöhte Meinung von sich selbst zu haben.
Diesen Schluss legt zumindest eine Studie nahe, die von Verhaltensforschern an der University of Chicago durchgeführt wurde. Die Wissenschaftler machten Fotos von zahlreichen Versuchspersonen und legten sie ihnen anschließend vor, mit der Aufgabe, das eigene Bild herauszufinden.
Das Erstaunliche: Wurden die Fotos vorher am Computer künstlich aufgehübscht, erkannten sich die Probanden erheblich schneller wieder als auf einem unbearbeiteten Bild. Es entsprach deutlich mehr ihrer Vorstellung vom eigenen Aussehen, als die realistischen Bilder. Sollten sie allerdings die Fotos ihnen unbekannter Menschen suchen, wählten die Probanden fast immer unbearbeitete Fotos aus.
Worauf dieses Verhalten zurückzuführen ist, können sich die Forscher noch nicht zufriedenstellend erklären. Auf jeden Fall scheinen die Versuche zu erklären, warum wir uns auf Fotos häufig so schlecht getroffen finden.

























