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Ahnenforschung

Haben Sie einen Onkel in Amerika?

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Mit neuen Online-Datenbanken lassen sich die Wege der deutschen Auswanderer in die USA verfolgen. Auch die Vorfahren des Ketchup-Königs Henry Heinz kamen einst per Schiff.

Kürzlich ist in meinem Haus Susanne Heinz eingezogen. Nach dem ersten Kennenlernen plauderten wir über dies und das und kamen auch auf ihren Namen zu sprechen. Ob sie denn mit dem Erfinder des Ketchups verwandt sei? Ein ahnungsloses Schulterzucken war die Antwort. Die Neugier hat mich aber nicht mehr losgelassen. Kann das Internet hier vielleicht weiterhelfen? Suchmaschinen wie Google, die Online-Enzyklopädie Wikipedia und Tausende anderer professioneller und privater Seiten geben gerne Auskunft. Schon bei den ersten Treffern deutet sich an: Der Ketchup-Erfinder Heinz hatte tatsächlich deutsche Vorfahren.

Viele Menschen fasziniert die Suche nach ihren Wurzeln: 72 Prozent der Deutschen interessieren sich für Ahnenforschung, so eine aktuelle Umfrage. Hartnäckig hält sich indes vom Familienkundler das Bild eines älteren Mannes, der in dicken Büchern blättert, Stunden in staubigen Archiven verbringt und seine auf kleinen vergilbten Zettelchen notierten Schätze nicht preisgeben mag. Das war gestern. Zwar sind 26 Prozent der Genealogen über 60 Jahre alt, doch immer mehr junge Menschen packt die Neugierde, und das Internet macht die Suche für alle Beteiligten bequemer. Bei den Online-Angeboten ist derzeit das Genealogie-Portal Ancestry.de führend.
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