Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Wissenschaft & Technik
Haben Fingerspitzen wirklich so viel Gefühl?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Es ist nicht nur eine Floskel, wenn vom Fingerspitzengefühl die Rede ist. Unsere Fingerkuppen sind der sensibelste Teil unseres Körpers – so sensibel, dass sie sogar Unebenheiten spüren, die kleiner als ein Fünftelmillimeter sind.
Zurückzuführen ist das nach Untersuchungen der Universität Paris auf die sogenannten Vater-Pacini-Körperchen. Das sind Nervenzellen, die besonders auf Vibration reagieren. Und da steckt das eigentliche Geheimnis des feinen Empfindens.
Denn was die Nervenzellen registrieren, sind die Vibrationen, die wegen der Riffelung der Haut (dem „Fingerabdruck“), also entlang der sogenannten Papillarleisten, entstehen, während man mit den Fingerspitzen über eine Unebenheit fährt.
Laborversuche haben gezeigt, dass die Wahrnehmung von Unebenheiten deutlich eingeschränkt ist, wenn diese Riffelung der Finger nicht vorhanden ist. Das filigrane Wahrnehmungsvermögen ist also auf die Vibration an den Fingerspitzen angewiesen. Ein ähnlich ausgeprägtes Feingefühl findet sich an keiner anderen Stelle des menschlichen Körpers.

























