Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Psychologie & Gesundheit
Haben Drogenabhängige einen schwächeren Sexualtrieb?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Alle gängigen Untersuchungen zeigen: Wer stark drogenabhängig ist, hat einen geringen Sexualtrieb. Wer allerdings nur manchmal zu Suchtmitteln greift, der kann, streng wissenschaftlich gesprochen, seine Sexualität auf vielerlei Weise beeinflussen und sehr oft sogar verbessern.
Dass die Nebeneffekte extrem gesundheitsgefährdend sein können, steht auf einem anderen Blatt. Lediglich Heroin, die gefährlichste Droge, fährt den Sexualtrieb auf Null. Heroin wirkt so sedierend, dass der Benutzer sexuellen Reizen gegenüber völlig abstumpft. Auch Halluzinogene wie LSD spielen dem Gehirn so seltsame Streiche, dass man an Sex nicht einmal denken kann.
Kokain dagegen ist – leider – die ideale Droge für enthemmten Sex. Die Lust wird gesteigert, die Ausdauer größer, Tabus fallen. Tatsächlich finden viele HIV-Infektionen nachweislich bei ungeschütztem Sex unter Kokaineinfluss statt, denn in diesem Zustand schert man sich nicht um ein Kondom und neigt auch zu risikoreicheren Praktiken, etwa Analsex. Wie ungewöhnlich die sexuellen Wünsche auch sein mögen: Kokain kann sie erfüllen, doch der Preis dafür ist hoch.
Amphetamine wirken ähnlich wie Kokain, allerdings nicht ganz so heftig. Cannabis kann ebenfalls enthemmend wirken, aber längst nicht so stimulierend und euphorisierend wie Kokain. Wer also Haschisch raucht, der knutscht und kuschelt eher, als dass er dem Partner vor Gier die Kleider vom Leib reißt. Ecstasy führt zu einer enormen Offenheit gegenüber anderen und erleichtert so die sexuellen Kontakte, wenngleich die Auswirkungen auf den Sex selbst nicht hinreichend dokumentiert sind.
Alkohol kann in alle Richtungen wirken. In kleinen Dosen enthemmt er, doch wer schon mehr als einen kleinen Schluck nimmt, der zahlt mit gewaltigen Einbußen bei der sexuellen Leistung. Und auch die Sinneswahrnehmung wird so stark getrübt, dass man kaum von erfülltem Sex sprechen kann.

























