Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muß ihm entgegenkommen.
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Cäsar und Augustus
Deutschland 1913: Der letzte Sommer im Frieden
Brief, Telefon & Co: Als die Wörter fliegen lernten
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Wie gefährlich sind die Geheimbünde von heute?
Wo finde ich meinen Genpartner?
Gibt es noch Länder ohne Internet?
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113 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
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Kultur & Gesellschaft
Haben die Tifosi Typhus?
Wie im Wahn gebärden sich längst nicht mehr nur die italienischen Fußballfans: Auch die Anhänger von Michael Schumacher, die ihm vom Stiefel her überall-hin hinterherreisen, werden inzwischen Tifosi genannt. „www.tifosi-club.com“ heißt die „ultimative Seite der Ferrari-Fans“.
So, wie der Begriff Fan von Fanatiker kommt, geht der Begriff Tifosi auf das italienische Wort tifo (= Typhus) zurück. Diese lebensgefährliche Infektionskrankheit löst hohes Fieber aus, das die Patienten in einen Fieberwahn stürzt. Wie im Wahn gerieren sich schließlich auch die extremen Anhänger des Fußballsports, erst im und allzu häufig dann auch außerhalb des Stadions. Das Wort Typhus wiederum kommt aus dem Griechischen: Dort steht „typhos“ für Verblendung, aber auch für Rauch und Qualm. Den verursachen Tifosi oft, wenn sie Rauch- und Feuerwerkskörper aufs Fußballfeld schmeißen.
Die wahren Tifosi werden immer häufiger von rassistischen Schlägertrupps um ihren Ruf gebracht. Als Hellas Verona den farbigen Holländer Michel Ferrier verpflichten wollte, hängten Rechtsradikale mit Ku-Klux-Klan-Kapuzen eine lebensgroße schwarze Stoffpuppe im Stadion auf. Um den Hals trug sie ein Schild: „Negro go away“. Das Hellas-Präsidium knickte ein. Die Clubs dulden die rechten Ultras. Die Zeitung International Herald Tribune hat in Italien das „Epizentrum der ras-sistischen Gewalt im Fußball“ ausgemacht.






















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