Eine kühne Behauptung ist der Hecht im Karpfenteich unserer trägen Gedanken und Meinungen.
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Wissenschaft & Technik
Hören Babys besser?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Die Ohren von Neugeborenen sind gegen allzu großen Lärm geschützt. Später gibt sich das, ebenso das absolute Gehör.
Neugeborene hören besser als jemals sonst in ihrem Leben. Mehr noch: Wenn sie auf die Welt kommen, verfügen sie sogar über das absolute Gehör. Das wiesen jetzt Wissenschaftler der Madison University im US-Bundesstaat Wisconsin nach. Das absolute Gehör, also die Fähigkeit, die Höhe eines beliebigen Tones auf Anhieb zu erkennen, brauchen die Neugeborenen, um sich in den vielen für sie neuartigen Klängen ihrer Umgebung zu orientieren und ganz allmählich die Strukturen ihrer Muttersprache zu erkennen.
Haben die Kinder erst einmal sprechen gelernt, verlieren sie das absolute Gehör meist wieder, weil das Gehirn es für seine weitere Entwicklung nicht mehr benötigt. Nur wenn das Gehör weiter geschult wird, etwa aufgrund von Blindheit oder durch das frühzeitige und langjährige Spielen eines Instruments, kann es bis ins Erwachsenenalter überdauern.
Das für sie wichtigste Geräusch erkennen Babys sogar schon vor der Geburt wieder: die Stimme ihrer Mutter. Bereits ab der 26. Schwangerschaftswoche reagieren sie auf die durch das Fruchtwasser gedämpften Geräusche von außerhalb des Mutterleibs. Damit die Welt nach der Geburt nicht zu lärmend auf sie einstürzt, verfügen Säuglinge über einen angeborenen Gehörschutz: Im Mittelohr bleibt ein Rest Fruchtwasser zurück, der die Geräuschkulisse abmildert und sich erst nach einigen Tagen abbaut.























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