Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Schlacht von Tannenberg
Granatsplitter und Kriegshelden
Kurz nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs standen sich in Ostpreußen 150000 Deutsche und 190000 Russen als Todfeinde gegenüber. Im August 1914 sollte hier die Entscheidung fallen. Aber wie liefen diese Kämpfe wirklich ab? Und was denken wir heute darüber?
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Am 7. August 1934 wurde der Held in einer feierlichen Zeremonie zu Grabe getragen. Am Ort seines größten Triumphs erwies das Deutsche Reich dem Reichspräsidenten Paul von Hindenburg die letzte Ehre. Initiiert hatte die Zeremonie der neue »Führer und Reichskanzler« Adolf Hitler. Vergessen war die Tatsache, dass Hindenburg ihn nur widerwillig in seinem Amt bestätigt hatte, keine Rede mehr davon, dass er ihn abfällig als den »böhmischen Gefreiten« bezeichnet hatte.
Jetzt galt es, die Erinnerung an einen großen Sieg aufrechtzuerhalten, und Hitler sonnte sich im Glanz des Mannes, dessen Ruhm er geschickt für seinen eigenen Aufstieg zu instrumentalisieren gewusst hatte. Und so war auch der Ort, den Hitler für das Staatsbegräbnis des Präsidenten ausgesucht hatte, kein bloßer Zufall: Es war jene Stelle, an der Hindenburg genau 20 Jahre zuvor einen der größten Erfolge des Ersten Weltkriegs errungen hatte.
In der Nähe der ostpreußischen Ortschaft Tannenberg hatte Deutschland im August 1914 das riesige Russische Reich entgegen allen militärischen Wahrscheinlichkeiten besiegt und zwei Männer zu Helden gemacht, die das Schicksal Deutschlands weit über das Kriegsende hinaus entscheidend beeinflussen sollten. Wie in einer Kettenreaktion waren die europäischen Staaten nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand (28. Juni 1914) gegeneinander in den Krieg gezogen. Einen Krieg, der sich schon lange angekündigt und den viele militärisch und politisch Verantwortliche als letzten Ausweg aus einer verfahrenen Situation billigend in Kauf genommen hatten.
Die Fronten waren lange vorher geklärt worden. Nachdem Kaiser Wilhelm II. die Bündnispolitik des Reichskanzlers Otto von Bismarck aufgegeben hatte, manövrierte sich Deutschland buchstäblich zwischen die Fronten.
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