Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Geschichte & Politik
Gibt es wirklich nur zwei Parteien?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Deutschland im Wahlkampf: Große, mittlere und kleine Parteien buhlen um unsere Stimmen. Das erscheint wie ein Ausdruck für Meinungsvielfalt und Demokratie.
Doch ausgerechnet in der Heimat der Demokratie – in den USA – beherrschen nur zwei „Große“ das politische Geschehen: Seit mehr als 150 Jahren stellen entweder Demokraten oder Republikaner den Präsidenten. Doch ganz so „kümmerlich“ ist das politische Leben auch in den Staaten nicht. Immer mal wieder mischen kleinere Parteien mit.
Unvergessen: Der kauzige Milliardär Russ Perot, der 1996 mit seiner
„Reform Party“ zur Wahl antrat und immerhin acht Prozent der Stimmen holte. Derzeit größter Winzling sind aber die Grünen des Bürgerrechtlers Ralph Nader. Diese Partei nimmt den Demokraten immer wieder wichtige Prozente weg, so geschehen im Jahr 2000, als Nader knapp drei Millionen Stimmen holte, die dann Al Gore gegen George W. Bush fehlten – was Nader massive Anfeindungen einbrachte.
Neben den Grünen und der Reform Party gibt es noch die konservative Constitution Party und die Libertarian Party, die sich für die fast völlige Abschaffung des Staatswesens einsetzt und immerhin rund 200000 Mitglieder zählt.
Doch anders als in Deutschland haben die kleinen Parteien in den USA nicht viel mehr als eine „Störfunktion“; mit dem „The-Winner-Takes-all“-Prinzip des US-Wahlsystems besteht für Parteien praktisch eine „50-Prozent-Hürde“, die kaum eine kleine Partei je überwinden kann. Auch in Deutschland hätten es
die Grünen oder die FDP unter diesen Umständen ziemlich schwer.

























