Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Psychologie & Gesundheit
Gibt es Spritzen, die nicht wehtun?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Mücken führen ihren Rüssel schmerzlos ein und saugen ehr effektiv unser Blut. Forscher haben der Mücke jetzt ihre Tricks abgeschaut. Jetzt gibt es sie tatsächlich: Spritzen ohne lästigen Pieks.
Ein Forscherteam aus Indien und Japan hat sich den Saugrüssel der Stechmücke zum Vorbild für eine ultradünne, „schmerzfreie“ Injektionsnadel genommen. Denn den Stich einer Mücke spüren wir nicht, erst ihr Speichel mit seinen Proteinen gegen die Blutgerinnung löst bei uns Schmerz und vor allem Juckreiz aus.
Muskelbewegungen saugen das Blut in den Moskitorüssel hinein. Und diesen Mechanismus nahmen sich die Forscher zum Vorbild: Sie befestigten am Ende der Nadel sogenannte Piezokeramiken. Legt man an diese eine elektrische Spannung an, verändern sie ihre Ausdehnung und dienen so als Pumpantrieb.
Herkömmliche Spritzennadeln haben einen Durchmesser von 900 Mikrometern, bei der Mikronadel beträgt der Innendurchmesser der Kanüle dagegen nur 25 Mikrometer, insgesamt ist sie so dünn wie ein menschliches Haar. Dadurch entstehen sogenannte Kapillarkräfte. Diese bewirken, dass das Blut, angetrieben durch seine Oberflächenspannung und die Wechselwirkung mit der Kanüle, ganz von alleine entgegen der Schwerkraft nach oben steigt.
Kombiniert mit dem Pumpmechanismus lassen sich so mit der Mikrospritze fünf Mikroliter Blut pro Sekunde abnehmen. Bevor die schmerzlosen Spritzen Einzug in die Arztpraxen halten, wollen die Forscher sie allerdings noch weiteren Tests unterziehen.

























