Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Kultur & Gesellschaft
Gibt es heute noch Inka?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Die Ureinwohner Mittel- und Südamerikas – Maya, Azteken, Inka – begründeten eindrucksvolle Hochkulturen, doch geblieben ist davon wenig. Durch blutige Unterdrückung und die Krankheiten, die sie mitbrachten, dezimierten die spanischen Eroberer große Teile der einheimischen Bevölkerung. So lebt das Volk der Azteken nur noch in den Genen eines Teils der mexikanischen Bevölkerung fort.
Etwas besser sieht es für die Maya aus: Von ihnen leben noch rund sechs Millionen auf der Halbinsel Yucatán, in Belize, Honduras und Guatemala (dort stellen sie 40 Prozent der Bevölkerung). Und obwohl das Inka-Imperium 1533 mit Pizarros Einmarsch in die Stadt Cuzco zusammenbrach – ein Inka-Volk gibt es immer noch. Tawantinsuyu nennen sich seine Angehörigen, so wie das Inka-Reich zu seiner Blütezeit.
Das Wort bedeutet „Land der vier Teile“ oder auch „Reich der vier Weltgegenden“. Gemeint waren damit das Ostgebiet (heute das östliche Tiefland Perus), der Nordteil, der bis in das spätere Kolumbien reichte, der winzige Westteil an der Pazifikküste und der Südteil, der sich bis ins gegenwärtige Argentinien erstreckte.
Alle vier Teile trafen in der Hauptstadt Cuzco zusammen. Heute leben 13 Millionen Tawantinsuyu in Peru, Ecuador, Bolivien, Kolumbien, Chile und Argentinien. Ihre Sprache heißt Quechua und ist alles andere als ausgestorben. Seit 2005 gibt es eine Bibelausgabe in Quechua, und seit Kurzem sogar das Windows-Betriebssystem.
Fragt Maya Liedtke, E-Mail

























