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Wissenschaft & Technik

Gibt es ein rotierendes Hochhaus?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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iStockphoto

Einmal täglich um die eigene Achse soll sich der „Rotating Tower“ drehen, der unter Federführung des israelisch- italienischen Architekten David Fischer gerade in Dubai entsteht.

Tatsächlich kann nach Fertigstellung jede Etage des 313 Meter hohen Hauses mit Büros, Apartments und Hotelzimmern in einer anderen Geschwindigkeit auf Wanderschaft geschickt werden. Folge: Das Gebäude sieht niemals gleich aus.

Dabei wird der Wolkenkratzer mehr Energie erzeugen, als er verbraucht. Neben Solarzellen sollen dafür 48 Windräder sorgen, die jeweils zwischen zwei Etagen eingebaut werden. Bei rund 4000 Windstunden jährlich in Dubai soll jede einzelne Turbine bis zu 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom liefern – genug, um etwa 50 Haushalte mit Energie zu versorgen.

Trotz der Autoaufzüge, die die PKWs der Bewohner bis in den 68. Stock transportieren sollen, bleibt dann genug Energie übrig, um auch noch die Nachbarschaft zu versorgen. Seinem ersten Öko-Wolkenkratzer (Kosten: 350 Millionen Dollar), der im Frühjahr 2010 bezugsfertig sein soll, will Architekt Fischer weitere Versionen in elf Städten folgen lassen, darunter Tokio, Moskau und New York.

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