Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Wissenschaft & Technik
Gibt es Doping auch bei den Paralympics?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Die ersten Dopingfälle im Behindertensport wurden 1992 bekannt, damals in Barcelona waren es fünf überführte Sünder.
Acht Jahre später in Sydney weiteten die Organisatoren der Paralympics ihre Kontrollen aus, die Folge: 14 positive Dopingproben, davon allein zehn bei den Gewichthebern. Bei den vorletzten Olympischen Sommerspielen für Sportler mit körperlicher Behinderung (2004 in Athen) gab es noch sieben nachgewiesene Dopingfälle.
Auch ein Deutscher wurde bei den Paralympics schon mal positiv getestet: Beim Skilangläufer Thomas Oelsner wurden 2002 in Salt Lake City Anabolika im Urin gefunden – der erste Fall dieser Art überhaupt bei den Wintersportlern. Oelsner musste seine Goldmedaillen zurückgeben und durfte zwei Jahre nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen.
Experten halten den Behindertensport schon lange nicht mehr für makellos, auch wenn die Bilanz besser ausfällt als bei nicht behinderten Leistungssportlern. Wenn in Peking in diesem Monat rund 4000 Paralympioniken an den Start gehen, werden deshalb dieselben strengen Richtlinien des World Anti Doping Codes angelegt wie bei den Olympischen Spielen im August – aus medizinischen Gründen kann es jedoch Ausnahmen geben.
Schwieriger zu kontrollieren ist, was unter dem Stichwort „Techno-Doping“ Einzug in den Behindertensport hält: eine immer ausgefeiltere Prothesentechnik, mit der die Hersteller konkurrieren – und die Athleten von Rekord zu Rekord führen.

























