Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Natur & Reise
Gibt es auch dreifache Regenbögen?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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»Regenbogen am Morgen, wird für Regen und böigen Wind sorgen. Regenbogen am Nachmittag, bess'res Wetter bringen mag«, so die Bauernregel zu einem der imposantesten Naturschauspiele unserer Atmosphäre. Ein Regenbogen erscheint dann am Himmel, wenn die Sonne scheint und es zur gleichen Zeit regnet. Die Sonnenstrahlen werden von den Regentropfen sowohl gebrochen als auch reflektiert.
Die Tropfen wirken dabei wie ein geschliffenes Prisma und zerlegen das weiße Sonnenlicht in seine Farbbestandteile (Spektralfarben) – von außen nach innen in der Reihenfolge: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo, Violett (die sieben sprichwörtlichen Regenbogenfarben). Dazwischen liegen im fließenden Übergang alle »Zwischenfarben«, sodass es nicht möglich ist, die genaue Anzahl der Farben eines Regenbogens zu bestimmen. Je dicker die Tropfen sind, desto intensiver leuchtet der Farbbogen.
Der Bogen entsteht mit einem Radius von 42 Grad. Manchmal kommt man in den Genuss, sogar zwei Bögen zu sehen. Der so genannte Neben-Regenbogen entsteht, wenn die Strahlen im Tropfeninneren zwei Mal reflektiert werden. Dabei kehrt sich die Farbreihenfolge um und es entsteht ein zweiter, höher liegender Bogen mit einem Radius von 51 Grad. Er ist weniger intensiv und leuchtet nicht so kräftig wie der Hauptbogen.
Äußerst selten gibt es noch einen dritten Regenbogen. Eigentlich können durch weitere Reflexionen auch unendlich viele Nebenbögen entstehen, die aber so lichtschwach sind, dass man sie nicht mehr erkennen kann.

























