Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Psychologie & Gesundheit
Gibt´s was Neues gegen Akne?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Hautwasser und Cremes, Hormone, Antibiotika und Retinoide (Vitamin-A-Stoffe) sind die klassischen Behandlungsmethoden gegen die ungeliebten Pickel, seit einiger Zeit werden aber auch physikalische Therapiewege für die entzündete Haut erprobt.
Schon seit Längerem bei leichter und mittelschwerer Akne bewährt: die Bestrahlung mit Blaulicht. Das sichtbare Blau- und Violettlicht mit einer Längenwelle von 400-420 Nanometern wirkt entzündungshemmend. Viele Untersuchungen ergaben eine deutliche Besserung ohne wesentliche Nebenwirkungen.
Bei der photodynamischen Therapie wird die erkrankte Haut mit Infrarotlicht in Kombination mit einer lichtempfindlichen chemischen Substanz auf der Haut behandelt. Oftmals wird die photodynamische Therapie auch mit einer sogenannten Blitzlampe unterstützt, die hochenergetische Lichtimpulse abgibt. Das angeregte Gewebe reduziert die Talgproduktion und die Zahl der Bakterien, allerdings geht das Verfahren mit kurzfristigen Nebenwirkungen wie Schmerzen, Hitzegefühl, Schwellungen oder trockener Haut einher. Empfohlen wird die Therapie daher vorerst nur für Sonderfälle, etwa bei schwerer Akne am Rücken.
Ähnlich wirkt das Laserverfahren, bei dem Softlaser im Niedrigenergiebereich eingesetzt werden. Die Laserstrahlen regen die entzündeten Hautbereiche an, vermehrt Zellen zu
bilden, gleichzeitig bleiben die kapillaren Blutgefäße intakt. So wird ein Heilungsprozess in Gang gesetzt, bei dem die Entzündung der Akne erheblich gemindert wird.
Können Akne-Geplagte aufatmen? Noch nicht ganz. Denn mögliche Nebenwirkungen der neuen Ansätze sind nicht genügend bekannt, die Grundlagenforschung steht noch teilweise aus, und es existieren kaum Langzeitstudien. Auch ein Wermutstropfen: Bislang übernehmen die Krankenkassen nicht die Kosten für die neuen Behandlungsmethoden.

























