Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
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Urknall
Frisst Urknall-Maschine Menschen?
Der LHC am Kernforschungszentrum CERN ist seit zwei Jahren dem Urknall auf der Spur. Sein zweijähriges Betriebsjubiläum, den 23. November 2011, erklärten Physiker zum deutschlandweiten „Tag der Weltmaschine“. Die größte je vom Menschen gebaute Maschine will die Welt erklären.
Im Jahr 2009 ging eine neue Generation von Teilchenbeschleunigern in Betrieb. Der LHC, Large Hadron Collider, beim Kernforschungszentrum CERN in Genf ist der Geburt der Schöpfung auf der Spur. Auch Urknall-Maschine genannt, will die Apparatur ermitteln, was die Welt im Innersten zusammenhält. Sie beschleunigt Atomkernbauteile (Protonen) auf 99, 999999 Prozent der Lichtgeschwindigkeit.
Dann kommt es zum Frontal-Crash. Wenn die mit enorm hoher Bewegungsenergie aufgeladenen Elemente zusammenkrachen, sollen Higgs-Boson-Teilchen entstehen. Sie heißen auch „Gottesteilchen“. Sie könnten erklären, hoffen Teilchenphysiker, wie und warum die Schwerkraft entsteht. Dies ist das größte Rätsel der modernen Physik.
Ein Mystery-Thriller geht der Urknall-Maschine auf den Grund
Trotz der Euphorie und des Gedenktages ist das Experiment nicht unumstritten. Einige Forscher befürchten, dass es dabei zu kleinen Schwarzen Löchern kommen könnte. Das sind kosmische Schwerkraftzentren, die alle Materie ansaugen. Sind diese Schwerkraftmonster imstande, die Erde „aufzufressen“?, fragen die Kritiker.
Während der Europäische Gerichtshof die Risiken der Urknall-Maschine noch abwägt, haben sich Schriftsteller und Filmemacher bereits des lukrativen Stoffes angenommen. Allerneuestes Produkt aus den Traumfabriken ist der Mystery Thriller „Reality-XL“ (Kinostart: 12. Januar 2012). Bei einer Nachtschicht am Teilchenbeschleuniger CERN verschwinden plötzlich 23 Forscher, spurlos. Was ist passiert?
Zieht der Urknall-Professor seinen Hals aus der Schinge?
Ist die Urknall-Maschine außer Kontrolle geraten, hat es die Menschen etwa verschlungen? Oder handelt es sich um einen Akt menschlicher Niedertracht, der Intrige, Ränke und des Machtkampfs von Alpha-Wissenschaftlern, wer die Oberhand gewinnt über die Weltmaschine, die mächtigste Apparatur, die die Menschheit je gebaut hat?
Einziger Überlebender des mysteriösen Zwischenfalls ist Professor Konstantin Karus, gespielt von Heiner Lauterbach. Er wird von der Schweizer Staatsanwaltschaft an einem geheimen Ort verhört. Der Urknall-Professor hat, so scheint es, schlechte Karten. Das hält das Publikum bis zum Ende in Spannung und vermittelt den Zuschauern, fast nebenbei, wichtige Fakten über die Physik und ihre Grenzen.
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