Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Fressen Tiere lieber Biofutter?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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So viel ist klar: Ratten und Kaninchen würden Bio kaufen. Das zumindest ist das Fazit einer Studie des Ludwig-Boltzmann-Instituts für ökologischen Landbau in Wien. Vor die Wahl zwischen Futter aus konventioneller Herstellung und Futter aus biologischem Anbau gestellt, entschieden sich die Ratten ohne zu zögern für die Bio-Nahrung, obwohl sich der Inhalt beider Futternäpfe in Aussehen und Geruch nicht voneinander unterschied.
Ein ähnliches Experiment mit Kaninchen ergab: Auch sie knabbern eindeutig lieber an Bio-Karotten und Bio-Äpfeln. Verblüffend, denn zwischen dem Ökofutter und der konventionellen Konkurrenz bestanden bei den Versuchen praktisch keinerlei Unterschiede hinsichtlich Nährwert, Vitamin- und Nährstoffgehalt! Selbst die Sorten und die Lagerbedingungen waren identisch.
Erklärt wird das Faible der Vierbeiner für Biologisches mit der Biophotonik. Diese neue Wissenschaft geht davon aus, dass der Wert des Lebensmittels auch bestimmt wird durch seine Fähigkeit, Licht zu speichern und wieder abzugeben. Je mehr Lichtstrahlung (»Biophotonen«) in der Nahrung, desto frischer und höher ihre Qualität.
Schlechte Anbaubedingungen, falsche Lagerung und Pestizide scheinen die Biophotonen-Strahlung zu vermindern; in bisherigen Tests jedenfalls wurden bei Bio-Lebensmitteln deutlich mehr Lichtsignale gemessen als bei konventionellen Nahrungsmitteln.
Bleibt die Frage: Wie nehmen Tiere den Unterschied wahr? Vermutung der Wissenschaftler: Sie sind (noch) von Natur aus sensibel für das Licht in unserem Essen. Diese Sensibilität ist umso erstaunlicher, als zur Messung der Biophotonen Spezialgeräte eingesetzt werden müssen, die tausendfach leistungsfähiger sind als Nachtsichtgeräte und noch den Schein einer Kerze in 20 Kilometer Entfernung erfassen können!

























