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Abenteuer

Fliegen wie James Bond

Vor 45 Jahren hatte ein Filmregisseur einen genialen Einfall: Im James-Bond-Krimi Feuerball ließ er den Helden mit einem Düsentriebwerk fliegen, das er sich wie einen Rucksack umhängte. Jetzt wird daraus ein Ferienspaß für jedermann: Badeurlauber steigen an einem Wasserstrahl in die Höhe.

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Jetlev-Test in einem Hafen: Der Schlauch saugt Wasser an, das die Düsen nach unten wieder ausstoßen.
Jetlev-Flyer

Mit diesem Rucksack-Jet kann man über Wasser fliegen. Geräte dieser Art wurden ursprünglich Mitte der 1960er Jahre für den James-Bond-Film Feuerball entwickelt und funktionierten mit heißen Abgasen. Später bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Los Angeles im Jahr 1984 war der Raketenrucksack der Hingucker: Ein Sportler flog damit 20 Sekunden lang über das Stadion.

Das wiederum inspirierte die NASA-Techniker, für Astronauten eine „bemannte Manövereinheit“  zu entwickeln, um damit Reparaturen im All durchzuführen.  Ab diesem Sommer wird die Technik nun endlich für jedermann verfügbar sein. Sie funktioniert mit einem Wasserstrahl-Rückstoß, lässt sich nur über Wasser einsetzen – und ist vor allem eines: absturzsicher!

Der Ferien-Spaß 2011: Schweben mit dem Jetlev-Flyer

Der Jetlev-Flyer besteht aus einem unbemannten Boot , einem zehn Meter langen Schlauch und zwei auf den Rücken geschnallten Düsen. Die schnallt sich der Besitzer um und schaltet eine Pumpe im Wasserfahrzeug ein. Es saugt Wasser ein, drückt es durch den Schlauch in den Rucksack, wo es nach unten umgeleitet wird.

Von einer Wassersäule getragen, steigt der Benutzer bis zu acht Meter in die Höhe. Indem er sich weiter nach vorne legt und den Wasserstrahl ein wenig nach hinten ablenkt, nimmt er Geschwindigkeit auf,  bis zu 30 km/h. Der Schlauch selber gibt ihm Stabilität.

Der Ferien-Hit für den Sommer 2011: Auf diese Weise können Urlauber bis zu zwei Stunden lang über Flüsse, Seen und Meeresküsten fliegen. Meistens genügt eine nur wenige Minuten dauernde Einweisung eines Fluglehrers, um sich mit der Schwebe- und Steuerungstechnik vertraut zu machen, und schon geht’s los.

 

 

 

 

 

 

 

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