Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
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Astronautentraining
Fit fürs All?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Die Mission zum Mars beginnt mit heftigen Rückenschmerzen. So hatte sich Ulf Gast seinen Aufbruch ins All nicht vorgestellt. Und auch sonst plagt ihn manches: »Alltägliche Verrichtungen dauern zwei- bis dreimal so lange wie sonst und sind sehr beschwerlich«, klagt der 32-Jährige. »Und dann das Gefühl, isoliert zu sein, weg von Familie und Freunden – das ist schon belastend.« Ulf Gast ist kein echter Marspionier, sondern »terrestrischer Astronaut«. Das ist die vornehme Bezeichnung für Menschen, die am Boden bleiben und als Probanden simulieren, wie sich der Organismus zukünftiger Raumfahrer während einer Reise zum Mars verhält. Die Bedingungen sind aber recht realistisch – striktes Besuchsverbot inklusive.
Gast hat sich für die vermeintliche Mars-Mission zwei Monate lang in der Berliner Charité ins Bett gelegt. Das klingt nach bequemem Nichtstun, schön faul und entspannend. Doch die Teilnahme an der weltraummedizinischen Studie mit dem Namen »BedRest« (Bettruhe) ist ein Knochenjob: »Oberste Maxime ist, nie, wirklich nie, aufzustehen«, erzählt Gast. Essen, duschen, rasieren – alles geschieht im Liegen. Der Grund: Die Ärzte wollen herausfinden, wie sich unter Schwerelosigkeit Knochen abbauen und die Muskelkraft nachlässt, was Fachleute Muskelatrophie nennen.
- Evolution
- »Zukunft der Raumfahrt«, III
- Wissenschaft & Technik
























