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Alchemisten und ihre Experimente

Findet den Stein der Weisen!

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Glück, ewige Jugend, Reichtum: All das garantiert die mythische Substanz. Noch ist dieses »Fünfte Element« nicht entdeckt. Dafür erkannten und schufen die Alchemisten allerlei anderes, das die Welt bewegt.


Nicolas Flamel kennt keine Furcht. In seinem Labor löst er Schwefel, Salmiakpulver und Arsen in einer mysteriösen, trüben Flüssigkeit auf und bringt das Gebräu über dem Feuer zum Köcheln. Schwitzend bedient er den Blasebalg, ignoriert Rauch, Ruß und giftige Dämpfe. Denn Flamel hat ein großes Ziel: Er will Gold herstellen.

Hauptberuflich ist Nicolas Flamel, der um das Jahr 1400 in Paris lebt, Kopist. Im Auftrag von Adligen schreibt er kostbare Bücher ab. So gelangen ihm auch Aufzeichnungen über Alchemie in die Hände, eine Geheimlehre aus der Antike. Flamel ist begeistert. Er versucht, die Symbole aus dem jahrhundertealten Buch zu entschlüsseln, dringt immer tiefer ein in die geheimnisvolle Welt der Magie – und wird eines Tages zum vielleicht größten Alchemisten aller Zeiten werden.

Schon bald erkennt Flamel, dass er den »Lapis philosophorum« finden muss, den »Stein der Weisen«. Denn dieser gilt als Zaubermittel, um gewöhnliche Metalle wie Blei oder Quecksilber in Gold zu verwandeln – durch Transmutation, einen magischen Prozess der Veredlung. Und das ist nicht alles: Wer den Stein der Weisen findet, soll darüber hinaus Scharfsinn, Glück, Heilung von Krankheiten und Gebrechen, übermenschliche Kräfte und das ewige Leben erlangen.
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Autor/in: Till Hein


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