Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Bibelübersetzungen
Fehler im Buch der Bücher
Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Schon zu Beginn tauchen die ersten falschen Angaben auf. Jeder Lehrer würde eine Übersetzung, die so ungenau wäre, mit »mangelhaft« beurteilen. Und mit dem Kommentar: »Leider sind Dir einige gravierende Fehler unterlaufen. Es gab im Heiligen Land keine Äpfel, also lass Eva Adam nicht mit einem Apfel verführen. Außerdem: Gott hat Eva nicht aus einer Rippe gemacht, sondern aus Adams Flanke.«
Das ist mehr als nur ein kleiner, anatomischer Unterschied: Der Mensch hat 24 Rippen, also könnte er vielleicht eine entbehren. Flanken dagegen hat er nur zwei. Gibt er eine an seine Gefährtin ab, meint das im hebräischen Urtext: Eva ist Adam gleichwertig. Hätte Luther damals bei der Übersetzung nicht so geschludert, könnten heute Frauen selbstverständlich katholische Priesterinnen werden, und Eva Herman würde immer noch die »Tagesschau« verlesen, anstatt in Büchern die Emanzipation zu verteufeln.
Liest man in der Bibel, liest man von Gleichnissen, Metaphern, Übertreibungen. »Nur wenige Menschen nehmen die Heilige Schrift heute wörtlich und glauben, dass Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen habe und Jesus 40 Tage lang in der Wüste war«, sagt der Münchner Theologe Harald Krause. »Wer aber sieben als zeitlich abgeschlossenen Zeitraum versteht und vierzig als Symbolzahl für Prüfung und Bewährung (40 Tage dauerten die Sintflut und Moses Aufenthalt auf dem Sinai), der fragt sich nicht: Wieso dauerte die Wüstenwanderung fast sechsmal länger als die Erschaffung der Erde?«
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