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Psychologie & Gesundheit

Für wen ist Tiefkühlgemüse gesünder?

Für wen ist Tiefkühlgemüse gesünder?Für wen ist Tiefkühlgemüse gesünder?
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2,5 Millionen Tonnen Tiefkühlkost essen die Deutschen jedes Jahr. Vor allem Obst und Gemüse sind begehrt. Keine Angst, wenn schon wieder „nichts Frisches“ auf den Teller kommt: Tiefkühlgemüse ist besser als sein Ruf. Mehr noch: Die Masse der Verbraucher tut sich sogar etwas Gutes, wenn sie Frostiges statt frischer Ware zubereitet. Einzige Ausnahme: Man hat den Gemüsegarten direkt vor dem Haus, kann Erbsen, Bohnen, Kohl oder Spargel frisch vom Feld in den Kochtopf geben.

Das Grünzeug vom Gemüsehändler dagegen hat meist einen langen Transportweg hinter sich und womöglich noch am Stand an der Straße eine gehörige Portion Abgase abbekommen. Die tiefgekühlten Vitamin- und Mineralienspender dagegen werden direkt nach der Ernte verarbeitet und spätestens nach fünf Stunden eingefroren. Spinat etwa hat nach vier Monaten in der Truhe noch 85 Prozent seines ursprünglichen Vitamin-C-Gehalts, frisch geerntet bietet das Grüngemüse nach einem Tag Lagerung bei plus 12 Grad Celsius nur noch 59 Prozent des Vitamins. Erbsen verlieren in 48 Stunden ein Drittel des C-Vitamis. Sofort nach der Ernte gefroren, behalten sie 91 Prozent.

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