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»Sakrileg«

Es beginnt mit einem Mord im Louvre

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Dan Browns Buch wurde jetzt verfilmt: Ein US-Wissenschaftler und eine Kryptografin der Pariser Polizei sind auf der Jagd nach dem Heiligen Gral, dessen Geheimnis nur noch der Direktor des Louvre kennt. Als dieser umgebracht wird, legt er im Sterben eine rätselhafte Fährte. Aber was hat das alles mit dem Universalgenie Leonardo da Vinci zu tun?

Ein riesenhafter Mönch mit gespenstisch blasser Haut, weißem Haar und roten Augen dringt nachts in den Louvre ein. Mit einer Pistole bedroht er Jacques Saunière, den Museumsdirektor: »Sagen Sie mir, wo es ist.« Saunière würde eher sterben, als das Geheimnis preiszugeben. Seit Jahrhunderten wacht seine Bruderschaft über einen einzig-artigen Schatz: den Heiligen Gral. Der Direktor tischt dem Albino die Lüge auf, die er für den Notfall einstudiert hat: Der Schlüssel zum Gral befinde sich in der Kirche Saint-Sulpice. Der Mönch nickt: Diese Antwort haben ihm auch die drei anderen Mitglieder der Bruderschaft gegeben, bevor er sie erschossen hat. Jetzt zielt er auf den letzten der Geheimnis-träger: den Großmeister. Der Schuss trifft Saunière in den Magen. Er weiß, dass er nur noch wenige Minuten zu leben hat. In dieser kurzen Zeit muss er der Nachwelt das Geheimnis übermitteln, damit es nicht für immer verloren ist. Keine leichte Aufgabe, denn es gilt, die Nachricht so zu verschlüsseln, dass nur diejenigen sie verstehen, denen er sie anvertrauen will.

Polizeikommissar Capitaine Bezu Fache findet die Leiche Saunières nackt auf dem Boden der Galerie liegend: Arme und Beine hat er von sich gestreckt, auf seinem Bauch prangt ein Pentagramm, das der Verstorbene mit seinem eigenen Blut gezeichnet hat. Auf dem Parkett neben ihm stehen Zahlen und die kryptischen Sätze: »Oh drakonischer Teufel! Oh lahmer Heiliger! PS: Robert Langdon suchen!«
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Autor/in: Monika Weiner


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