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Trend & Style

Einen Weihnachtsbaum mieten – geht das?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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In Deutschland gibt es die Möglichkeit, bei Baumschulen oder Förstereien Weihnachtsbäume mit Wurzeln zu leihenIn Deutschland gibt es die Möglichkeit, bei Baumschulen oder Förstereien Weihnachtsbäume mit Wurzeln zu leihen
In Deutschland gibt es die Möglichkeit, bei Baumschulen oder Förstereien Weihnachtsbäume mit Wurzeln zu leihen
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Von wegen »Mein Freund, der Baum« – jedes Jahr zu Weihnachten müssen unzählige Tannenbäume dran glauben, nur um kurz nach dem Fest als nadelndes Gerippe unbarmherzig entsorgt zu werden. Kein Wunder, dass immer mehr Leute hin- und hergerissen sind zwischen Tradition und Umweltbewusstsein! Tannengrün ohne Schuldgefühle, leihen statt kaufen – das wäre die Lösung.

In Deutschland gibt es die Möglichkeit, bei Baumschulen oder Förstereien Weihnachtsbäume mit Wurzeln zu leihen. Nach dem Fest bringt man den Baum zum »Übersommern« zurück zur Baumschule, dort wird er eingepflanzt und gepflegt bis zum nächsten Weihnachtsfest. Eine reizvolle Idee, die immer mehr begeisterte Anhänger findet.

Ein Tipp der Gärtner, damit der Baum im warmen Wohnzimmer keinen Schaden erleidet: Den Tannenbaum bitte nicht besprühen oder zu viel gießen (sonst besteht Gefahr der Wurzelfäulnis) – und vor allem nicht direkt neben die Heizung stellen.

Die Idee des Baum-Leasings hatte im vergangenen Jahr die Stadt San Francisco, die damit ordentlich Schlagzeilen machte: Dort konnte man sich zum Fest einen von hundert jungen Bäumchen (vom Oliven- bis zum Buchsbaum – nicht nur klassische Weihnachtsbäume!) im Wurzeltopf mieten. Im Januar kam dann der Abholdienst und pflanzte die Bäume in Gegenden ein, die etwas Grün gebrauchen konnten. Die hundert Bäume waren binnen einer Woche verliehen, und das, obwohl sie mit 90 Dollar pro Stück nicht billig waren. Nach dem durchschlagenden Erfolg werden in diesem Jahr noch mehr Mietbäume angeboten. Na also, geht doch!

Tanne gleich Tanne?

Alle Jahre wieder liest man in den Zeitungen von giftigen Tannenbäumen. Von den 20 bis 25 Millionen deutschen Weihnachtsbäumen stammt der Großteil aus eigens angelegten Weihnachtsbaumkulturen, jeder vierte Baum wird importiert, aus Dänemark, den Niederlanden, Irland, Österreich, Polen und Tschechien.

Viele dieser Bäume enthalten einen wahren Giftcocktail aus Herbiziden, Breitband-Insektiziden gegen Käfer und Läuse und Mineraldünger. Wer darauf verzichten möchte, sollte lieber einheimische Fichten, Kiefern oder Tannen wählen anstatt nicht heimischer Blaufichten (»Edeltannen« oder »Blautanne«). Bäume aus ökologisch wirtschaftenden Weihnachtsbaumkulturen erkennt man am FSC-, Naturland- oder Bioland-Siegel.

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