Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Verlangen die Frauen heute zu viel?
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Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Weltliteratur Buddenbrooks
Eine Familiensaga und ihr reales Spiegelbild
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Ein Roman von 65 enggedruckten Bogen ist für unser heutiges Leben fast eine Unmöglichkeit; ich glaube nicht, ob sich viele Menschen finden, die Zeit und Concentrationslust haben, um ein Romanwerk in diesem Umfange in sich aufzunehmen (...). Vielleicht ist der Stoff für die Ihnen anhaftende epische Breite etwas zu gross und umfangreich, vielleicht könnten Sie aber auch finden, dass sich eine grössere stoffliche Concentration zum Vorteil des Werkes machen lässt.« Das schrieb der Verleger Samuel Fischer dem jungen Schriftsteller Thomas Mann, als dieser ihm sein Manuskript vorgelegt hatte, und bat ihn, das Ganze um die Hälfte zu kürzen.
Von Oktober 1897 bis Juli 1900 hatte Thomas Mann an den »Buddenbrooks« gearbeitet. Es ist die Geschichte des Verfalls einer großbürgerlichen Lübecker Kaufmannsfamilie, wie schon der Untertitel des Buches verrät. Es ist aber auch die Geschichte von Thomas Manns eigener Familie. In den »Buddenbrooks« verknüpft der Schriftsteller seine fantasievollen Einfälle mit der oft sehr ironischen Beschreibung existierender Personen. Später schrieb er: »Ich sage, dass sehr große Dichter ihrer Lebtage nichts erfunden, sondern nur Überliefertes mit ihrer Seele erfüllt und neu gestaltet haben.« Sein Roman wurde – trotz der anfänglichen Skepsis des Verlegers – auch ungekürzt ein großer Erfolg und bis heute in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Am 25. Dezember 2008 kommt eine Neuverfilmung der »Buddenbrooks« von Heinrich Breloer in die Kinos, der schon 2001 »Die Manns – ein Jahrhundertroman« auf die Leinwand gebracht hatte.
Im Jahr 1794 hatte die Freie und Hansestadt Lübeck dem in Rostock geborenen Kaufmann Johann Siegmund Mann das Bürgerrecht erteilt. Es folgte die 100-jährige Erfolgsgeschichte einer Getreidehändlerfamilie.
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