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Jane Fonda

Eine öffentliche Frau

Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
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In den Sechzigern ist sie Sexsymbol, in den Siebzigern Polit-Aktivistin, in den Achtzigern Aerobic-Queen, in den Neunzigern fügsame Ehefrau eines der reichsten Männer Amerikas. Jane Fonda hat sich immer wieder neu erfunden – bis heute.

Wenn Eltern versagen

Man kann in einer Traumvilla leben und trotzdem unglücklich sein – diese Lektion lernt Jane Fonda sehr früh im Leben. Am 21. Dezember 1937 wird sie in New York City als Tochter der Hollywoodlegende Henry Fonda und seiner zweiten Frau Frances (unten) geboren. Gemeinsam mit ihrem zwei Jahre jüngeren Bruder Peter wächst sie in einem Vorort von Los Angeles auf, später in New York, wo ihr Vater am Broadway spielt. Ihre Kindheit ist geprägt durch die unerfüllte Sehnsucht nach der Liebe eines unnahbaren Vaters, der auf der Leinwand die großen amerikanischen Helden verkörpert, im Privatleben aber unfähig ist, Zuneigung oder auch nur Interesse am Leben seiner Kinder zu zeigen.

„So aufzuwachsen, macht einen sehr anfällig, an Gefallsucht zu erkranken“, schreibt sie später in ihrer Autobiografie. Ihre Mutter ist zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, um ihren Kindern eine große Stütze zu sein. Sie ist manisch-depressiv und stirbt in einer psychiatrischen Klinik, als Jane zwölf Jahre alt ist. Henry Fonda, der kurz zuvor die Scheidung eingereicht hatte, sagt seinen Kindern, es sei ein Herzinfarkt gewesen.
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