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Einbrecher

Einbrecher durch Wände sichtbar machen

Ob eine Person im Gebäude ist, können wir von außen nicht sehen. Irrtum! Jetzt macht dies eine neue Technologie möglich. Mithilfe von Radiowellen können Bewegungen erfasst werden, die Einbrecher durch Wände hindurch sichtbar machen.

Einbrecher durch Wände sichtbar machen, ein Alarmknopf ist unnötigEinbrecher durch Wände sichtbar machen, ein Alarmknopf ist unnötig
Einbrecher durch Wände sichtbar machen, ein Alarmknopf ist unnötig
Alexander Hauck, pixelio.de

Man fährt in den Urlaub und lässt die Wohnung oder das Haus zurück. Die Fenster werden geschlossen, die Türen verriegelt, das mulmige Gefühl bleibt. Einbrecher haben schließlich ihre eigenen Tricks, um sich Zugang zu verschaffen.

Jetzt gibt es eine Technologie, die Einbrecher durch Wände erfassen kann. Das System heißt Tomographic Motion Detection, kurz TMD. Mithilfe von Radiowellen macht es Bewegungen von Personen in einem Gebäude sichtbar.

Funksender erfassen die Bewegungen

Das TMD arbeitet mit kleinen Funksendern, so genannten Nodes, die überall in einem Raum oder Gebäude verteilt werden. Sie zeichnen alle Bewegungen auf und machen diese sichtbar.

Hindernisse, die sich zwischen den Personen und den Nodes befinden, spielen keine Rolle. Nur ein metallischer Gegenstand, der unmittelbar vor einem der Funksender platziert ist, kann das Signal stören.

Selbst wenn es Einbrecher ins Gebäude schaffen, alle Bewegungen werden erfasstSelbst wenn es Einbrecher ins Gebäude schaffen, alle Bewegungen werden erfasst
Selbst wenn es Einbrecher ins Gebäude schaffen, alle Bewegungen werden erfasst
ABUS Security Tech Germany, pixelio.de

Die Empfängereinheit funktioniert per USB oder 3-Volt-Adapter und analysiert laufend das Signal der Nodes. Wenn dieses gestört ist, handelt es sich um Bewegungen im Raum.

Die dichte Anordnung der Nodes ermöglicht eine präzise Positionsangabe der Person. Ein Einbrecher kann auf diese Weise schnell geortet und sichtbar gemacht werden.

Fehlalarme durch Haustiere können weitgehend ausgeschlossen werden, da Bewegungen erst registriert werden, wenn die Person eine gewisse Größe hat. Ein Einbrecher müsste also beispielsweise so klein sein wie eine Katze, um nicht sichtbar zu werden.

Vorerst ist das Alarmsystem zur Überwachung von privaten Haushalten gedacht. Ein Einbrecher hätte kein leichtes Spiel mehr. In Zukunft könnte die Technologie aber auch für das Militär oder die Polizei interessant sein.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.8 (6 Bewertungen)
Autor/in: Julia Vacca



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